|
|
Archiv:
The Tiki Sea Cruise am 10.09.05 im Hamburger Hafen.

Ab 19 Uhr hiess es Leinen los für die M/S Hedi. An der Brücke 10 der St. Pauli Landungsbrücken fanden sich zahlreiche Tikifans stilecht im Hawaii-Dresscode zusammen, um eine Hafenrundfahrt der besonderen Art zu erleben. Eine ganze Stunde ging es bei bestem Rock'n'Roll und Artverwandtem quer durch den beleuchteten Hamburger Hafen. Vorbei am Musical "Der König der Löwen", dem Segelschiff Rickmer Rickmers, durch die Speicherstadt und wieder retour.

Jede volle Stunde konnte noch tanzwütiges, seefestes Volk zusteigen und mit Twistin' Sharky und Seasick Mc Fly an Bord ein Menge Spass haben. Diese Ausfahrt vom Thunder'n'Lightning Rock'n'Roll Club und 20 Flight Rock ist wirklich ein heisser Tipp und absolut wiederholungsbedürftig. Ich freue mich schon, wenn der lange Winter vorbei ist und die M/S Hedi im nächsten Jahr wieder in See sticht.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o.
Brian Setzer am 27.07.05 im Kölner E-Werk

Die Luft im Kölner E-Werk ist an diesem Tag gut aufgeheizt. Denn schon die "Damenkapelle" Slapstones aus Schweden sorgte als Support für einen gebührenden Auftakt des Abends.
Als jedoch Brian Setzer und die Nashvillains die Bühne betraten, gab es im ausverkaufte E-Werk kein Halten mehr. Im glitzernden rot-schwarzen Flammenanzug spielt Setzer feurigen Rockabilly. Es ist die Rockabilly-Riot Tour, genannt nach dem gleichnamigen Album, und somit eine Hommage an die Interpreten des SUN-Plattenstudios. Aber Brian Setzer und die "Nashvillains" spielen nicht nur Stücke von Carl Perkins, Johnny Cash oder Jerry Lee Lewis. Vielmehr gibt es jede Menge Songs vom Brian Setzer Orchestra und, was mich besonders gefreut hat, alles Wesentliche von den Stray Cats.

Bei Hits, wie "Rumble in Brighton", "Peroxide Blonde" und nicht zuletzt "Fishnet Stockings", mit einembemerkenswerten Schlagbass Solo, ist die Freunde gross.
Auf seiner Gretsch-Gitarre ist Setzer einfach Meister, Und wer jetzt noch einen Musikwunsch offen hatte, konnte sicher sein, ihn in der Zugabe erfŸllt zu bekommen. Mit "Blue Moon" entließ uns Brian Setzer in die regnerische Nacht.
300
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o.
Bochum Total 8-10.07.2005 im Bochumer Bermuda Dreieck

Bereits zum zwanzigsten Male jährte sich das Bochum Total in der Zeit vom 8. bis zum 11. Juli diesen Jahres. Um das Bochumer Kneipenviertel herrschte ein schönes Gedränge. Denn in diesem, sogenannten, Bermudadreieck traten auf vier Bühne von Donnerstag bis Sonntag
zahlreiche Bands auf. Und das Ganze auch noch gratis. Leider musste man sich schon für eine Bühne einscheiden, da die Sets gleichzeitig liefen.
Besonders interessant war der Samstag. Zahlreiche Schwarzkittel zog es bei bestem Festivalwetter nach Bochum. Hier spielten Faun, ASP, Qntal und das Ich auf der Schattenreichbühne. Das Ich-Sänger Stefan Ackermann präsentierte sich dem begeisterten Publikum diabolisch mit Rot eingefärbtem Körper. Wer hier gebannt lauschte, dem blieb generell nicht viel Zeit auch mal die Geschehnisse auf den anderen Bühen zu verfolgen. Was bei Festivals mit zeitgleichem Ablauf auf ohnehin schwierig ist. Ich verpasste so leider Vollplaybackshow, Die "3 ???", was ich sehr bedauere.
Am Sonntag ging es auf der Schattenreichbühne etwas bunter zu, denn diesmal gab es hier Rockabilly und Artverwandtes vom Feinsten. Jordan's Drive, aus Dänemark, sorgten in ihnen lustigen Bühnenklamotten sowie ihrer spassigen Show für gute Laune. Sie bereiteten so schon einmal das Terrain für Bpppin B. vor. Diese Band forderte das Publikum zu "Scheisskapellerufen" auf, so dass die Zuschauer aktiv am Konzertverlauf beteiligt waren. Nach Hits wie "Mädchenpensionat" und "Lonely" fielen schon die ersten Regentropfen vom Himmel, dann sorgten äusserst heftige Windböen für kurzfristiges Chaos vor der Bühne. Zum Glück besserte sich die Wetterlage wieder schnell.

Es folgte ein besonderen Auftritt für den Elektoliebhaber auf der WAZ-Bühne. Apoptygma Berzerk aus Norwegen sorgten für einen gelungenen Abschluss es 20ten Bochum Totals. Das Team, nebst Moderator Ingo Schmoll bedankte und verabschiedete sich beim Pubkikum.
Fast eine Millionen Besucher hatte das Festival, das um 22 Uhr verstummte. Jetzt wurde in den Kneipen oder bei der Aftershowparty im RIFF weiter gefeiert. Schade, war übrigens noch, dass die Ansage, doch bitte keine Glasflaschen mitzunehmen, von wegen der Verletztungsgefahr, bei den Zuschauern auf taube Ohren stiess. Aber vielleich klappt das ja bei Bochum Total 2006
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o.
| |
|
|
|
|
|