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Impressionen vom Düsseldorfer Rosenmontagsumzug am 07. März 2011

 

 

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Fatal Banal 2011 im Bürgerzentrum Köln Ehrenfeld

 

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Seit 20 Jahren ist die Fatal Banal Sitzung mit ihrem bunten, schrillem Programm und dem ebenso bunten Publikum aus dem alternativen Karneval nicht mehr wegzudenken. Im Bürgerzentrum Ehrenfeld führt Präsident Christoph Stubbe, wie immer mit der Narrenkappe quer auf dem Kopf, durch ein dreistündiges Programm. Natürlich ist die Sitzung bis zum letzten Platz ausverkauft, denn die bissigen Kommentare derAkteure läßt sich keiner entgehen. Politisch unkorrekt frech und mit absolut fantasievollem Bühnenbild werden neben Kölner Geklüngel auch das aktuelle Tagesgeschehen mit jeder Menge spitzer Bemerkungen bedacht.


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Was passiert beispielsweise mit den Soldaten, wenn die Wehrpflicht abgeschafft wird. Diese können dann gut in Altersheimen und Krankenhäusern eingesetzt werden, da dort jetzt die Zivildienstleistenen fehlen. Dann wird mit Pistole geweckt oder Streit unter den Bewohnern geschlichtet. Desweiteren zieht eine Hessin nach Köln und macht die Stadt so zur Millionenstadt, um sich dann  mit der Deutschen Bahn, der KVB oder der GEZ herum zuschlagen. Bei Fatal Banal entlockt man sogar den nervigen Vuvuzelas richtige Musik, denn den Beatles Klassiker Yesterday muss man darauf erst einmal spielen können. Selbstverständlich gibt es auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten, der Fatal Banal Band und Chantalls Mutter.  Diese sucht besorgt in den Internetpartnerbörsen einen Freund für ihre Tochter. Ja, dat Schantall tut sich da arg schwer und so muß sie sich nun als „Roggelche 100“ mit „WilderHengst800“ und Konsorten auszutauschen. Der Präsi huldigt sich zum Jubiläum einmal selbst in einer tollen Version des Songs „My Way“ . Besungen mit „ Ich bin der Präsi“, stellt er die Frage, warum er das hier schon seit Jahren macht.

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Schön ist die Darstellung des Lebens auf der Venloer Straße, ob Cafe Waltraut, Kiosk Usgül oder der Aldi,  in dem das pleitegegangene Griechenland verramscht wird. Hier kann man in den griechischen Wochen Costa Cordalis oder den Koloss von Rhodos preisgünstig erstehen. Ob das Griechenland noch retten kann? Eine Reise in die 50er Jahre mit der Werbung der heutigen Zeit ist ebenso skurril wie die jährliche Mitmachaktion zweier Publikumskadidaten. Diese werden natürlich mit der Fatal Banal Anstecknadel belohnt.

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Als wiederkehrender  Gag des Programms treten die sprachlosen Büttenredner auf. Sie sind nicht nur für Gehörlose einfach toll. Denn sie schaffen es ohne Sprache, nur mit Plakaten und Anweisungen, das ganze Publikum zum Schunkeln und Singen zu bringen. Und wenn es dann vorbei ist, wird der Nubbel ganz melancholisch und wir ganz traurig, weil uns hektisch und viel zu plötzlich die Bierbänke entzogen werden und wir abrupt aus dieser tollen Sitzung katapultiert werden. Da freuen wir uns auf mehr genießerische Ruhe im nächsten Jahr.

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01.02.09, Winter Dance Party („A Tribute To Buddy Holly“) im STAGE CLUB, Hamburg


Vor 50 Jahren, am 03.02.1959 - genannt „The Day The Music Died“ - kamen bei eine Flugzeugabsturz drei der hoffnungsvollsten Rock’n‘Roll-Talente auf einem Maisfeld im Staate Iowa, USA, um’s Leben: Buddy Holly (22), Ritchie Valens (17) sowie J.P. „The Big Bopper“ Richardson (28) waren unterwegs zum nächsten Auftrittsort ihrer „Winter Dance Party“-Tour (mit Buddy Holly als Headliner), die sie gemeinsam mit Dion & The Belmonts durch die USA führen sollte. Im Andenken an dieses musikhistorisch wichtige Ereignis war der STAGE CLUB Hamburg Gastgeber eines Events der Extraklasse: Der 01.02.09 (ein Sonntag, genau wie vor 50 Jahren!) bildete den Abschlusstag einer 5-tägigen Tribut-Konzertreise durch Deutschland, mit von der Partie PHIL TRIGWELL (GB/SE) als Buddy Holly, PEP TORRES (USA) als Ritchie Valens sowie RANDY RICH (DE) als The Big Bopper, nicht zu vergessen als musikalische Unterstützung die RHYTHM BOMB ALL STARS (Mitglieder von CHERRY CASINO & THE GAMBLERS, RANDY RICH & THE POOR BOYS und der RED MARTIN COMBO) sowie den DELL-MONTS als Dion & The Belmonts.

Das nüchtern-warme Ambiente des STAGE CLUBs konnte nicht ganz den passenden Rahmen für ein hitzig-schwitziges Konzert plus Tanzabend bieten, was sich vielleicht auch in der Besucherzahl niedergeschlagen hatte, die Musiker aber nicht daran hinderte, spielfreudig und mit ordentlich Stehvermögen ihr Bestes zu geben. Trübsal war hier ohnehin fehl am Platz, denn die mitreißende Musik war der Star! Gespielt wurden natürlich Stücke der gehuldigten Sänger in wechselnder Besetzung; so gab Wieland von den DELL-MONTS (Chor-Dreier) mit klasse Stimme z.B. „Runaround Sue“ und „Teenager in Love“ als Dion-Impersonator zum Besten, was vom Publikum gerne mitgesungen wurde und zum einen oder anderen Tänzchen vor der Bühne animierte. RANDY RICH war heute - wenn nicht mit Gitarre eher im Hintergrund – am Mikro der „Big Bopper“ (bekannt z.B. durch „Chantilly Lace“). Axel, im Hauptberuf Sänger von „CHERRY CASINO & THE GAMBLERS“, bediente an diesem Abend übrigens bis zur Ohnmacht die Trommeln; ein Multitalent, wie alle Beteiligten! Gegen 21:45 Uhr dann erklomm PEP TORRES - wie Valens mexikanischer Abstammung - die Bühne, um Ritchie Valens z.B. mit „Come on, let’s go“ ein würdiges Denkmal zu setzen. In einer Pause (während der sich PEP TORRES unter’s Publikum mischte und auch tanzte!) forderte DJ McFly (vom Hamburger „20Flight Rock“-Club) mit Musik vom Plattenteller zum Tanz auf, dem aber eher zögerlich nachgekommen wurde.

Man fieberte den folgenden Live-Auftritten entgegen, die wiederum PEP TORRES mit teilweise spanisch gesungenen bzw. eigenen Titeln einleitete wie „Buscando tu querer“, „Lorena“ oder „Cry cry cry“ (Valens). Valens‘ Überhit „Donna“ widmete er den anwesenden Eltern von Patrick (DELL-MONTS), die angeblich ihren ersten Kuss in den Fifties zu diesem Song hatten, und ergänzte dann äußerst charmant, dass der zweite Kuss heute Abend folge. Brüller! :-) Auch den diskreten Hinweis auf eigene, vor Ort käuflich erwerbbare CD’s vergaß er nicht mit einem Mitleid erregenden „der Weg von Kalifornien über’n Großen Teich ist so teuer!“ zu unterstützen (ob die Erlöse aus dem CD-Verkauf für den Rückflug nach L.A. reichten, ist mir leider nicht bekannt…). :-) Als Zugabe folgte später natürlich das unvermeidliche „La Bamba“!

Nach einer Umbaupause, während der sich alle beteiligten Musiker zum „Meet'n'Greet“ unter’s Publikum mischten, den Getränketresen aufsuchten oder für Fotos und Autogramme zur Verfügung standen (Musik wieder vom Plattenteller), folgte gegen 23:20 Uhr der offensichtlich sehnsüchtig erwartete Auftritt von Headliner PHIL TRIGWELL, einem knapp 62J. jungen Rock’n’Roll-Interpreten aus Schweden britischer Herkunft. Der Platz vor der Bühne wurde knapp, und allerlei Fotografen gingen in Stellung. Mit Superstimme, Gitarre, Pfeffer im A.... und nimmermüdem Engagement gab TRIGWELL einen Buddy Holly, der seinesgleichen suchte. Auf eine „Retro-Kostümierung“ à la Holly hatte er allerdings verzichtet, brauchte sich aber auch so (s. Bilder) nicht zu verstecken. Geboten wurden natürlich beliebte Gassenhauer wie „Oh Boy“, „That’ll be the Day“ oder „Peggy Sue“, musikalisch begleitet von den „RHYTHM BOMB ALL STARS“ (Plattenlabel der heute vertretenen Musiker). Besonders erfreut war ich, „I’m gonna love you too“ zu hören, das ich bisher eher als (pardon…) BLONDIE-Cover kennen und lieben gelernt hatte… :-) TRIGWELL gab aber auch eigene Titel seines jahrzehntelangen Schaffens zum Besten, wie z.B. „Ooh Ooh Wee!“, das genauso enthusiastisch abgefeiert wurde. Nur kurz ließ er sich 2x zu Zugaben bitten, während er Runden durch‘s Publikum drehte.

Gegen 00:15 Uhr war leider Schluss mit „Live“. DJ McFly war an der Reihe, das Publikum zum Tanz zu animieren, denn immerhin war eine „Party“ annonciert. Leider leerte sich der STAGE CLUB recht zügig, wohl aufgrund des frühen Montagmorgens, an dem etliche sicher nur ungern an ihren Arbeitsplatz dachten… Einige Unermüdliche blieben dennoch, um das eine oder andere Tänzchen zu wagen oder mit PHIL TRIGWELL ein Schwätzchen zu halten. Ein sympathischer und unkomplizierter Mann! Bis ca. 02:00 konnte noch getanzt oder gefachsimpelt werden; die eingelieferte Garderobe wurde da aber schon nicht mehr bewacht… Ein insgesamt fulminanter Abend! Schmissige Musik, die so gar nicht nach „Oldies“ klang, spielfreudige Musiker und ein enthusiastisches Publikum, das sich teilweise in Fifties-Kleidung geschmissen hatte - bzw. Menschen unterschiedlichen Alters, denen man ansah, dass sie Rock’n’Roll LEBEN - ließen vergessen, dass diese „WINTER DANCE PARTY“ eigentlich auf einem traurigen Anlass beruhte. Dies war aber definitiv keine Totenfeier, sondern Anlass für den gern zitierten Ausruf: ROCK’N’ROLL LEBT!!!

Text: Ann-Britt Sievert
Fotos: Ann-Britt Sievert/ Isabel Oerke





Stray Cats Farewell Tour am 01.09.08 im Hamburger Stadtpark


Das Wetter hielt sich vorbildlich als am Montagabend die Band Buzz Campbell & Hot Rod Lincoln den Rockabilly Abend im Hamburger Stadtpark eröffneten. Bereits um kurz nach 19 Uhr spielte die Band aus Kalifornien Stücke, wie „Blue Cafe“ oder „ Invasion from Mars“ von ihrem kommenden Album „Runaway Girl“. Dies war ein gelungener Einstieg, um nach kurzer Umbaupause schon um 20 Uhr die legendären Stray Cats zu begrüßen. Die Band um Brian Setzer gab sich gewohnt routiniert und eröffnete ihr Set mit „Rumble in Brighton“. Stray Cats aus New York gibt es schon seit 30 Jahren und Setzer stellte sogar den Roadie vor, der die Band in dieser Zeit begleitete. Das Hamburger Publikum gab sich begeistert bei allen Hits, die die Band spielte. So durfte natürlich „Rock This Town“, „Gina“, und „Sexy and 17“ nicht fehlen. Brian Setzer zeigte stolz seine neue Gretsch Gitarre im Leopardenmuster und verlangte oft nach einen Bier, welches es aber erst nach Konzertende circa eine Stunde später gab.

Lee Rocker und Slim Jim Phantom glänzten mit akrobatischen Einlagen am Standbass und Drumset und wirbelten fast wie in alten Zeiten über die Bühne. Bei „ Stray Cat Strut“ summte das Publikum engagiert mit und auch der Rockabilly Train wurde umgesetzt, um dann in dem Song „Fishnet Stockings“ zum gipfeln. Um 21 Uhr gab es noch zwei Zugabenblöcke unter anderem mit „ Please Don’t Touch“ und nach gut anderthalb Stunden verabschiedete sich das Trio leider schon. Diesmal sollte es die endgültige Abschiedstour sein, aber wer weiß, ob die Herren nicht in absehbarer Zeit doch wieder Kleingeld gebrauchen können und noch einmal touren. Es wäre schön.

Text: Isabel Oerke
Fotos: Isabel Oerke





The B-52’s Funplextour am 16.07.08 auf der Bonner Museumsmeile

The Man No.9 Die Bonner Museumsmeile war schon gut gefüllt und durch den Support von The Man No.9 optimal angeheizt. Diese Partyband, die nicht nur aus Männern bestand, zeigte sich uniform gekleidet und brachte Electrosongs wie zum Beispiel „Nightclubgirl“ aus ihrem aktuellem Album. Um kurz nach acht betraten dann The B-52’s die Bühne, um Songs, wie beispielsweise „Juliet of the Spirits“ aus Ihrem neuem Album „Funplex“ vorzustellen.

Natürlich fehlten auch die alten Hits der Band nicht. Den Auftakt machte hierzu gleich „ Mesopotamia“, mit dem typischen Sprechgesang und Armbewegungen. Sänger Fred Schneider stellte ab und an seine Deutschkenntnisse unter Beweis. Das Publikum jenseits der 30 war begeistert und schwelgte in Nostalgie. Was bei “ Give me back my man“ oder Private Idaho natürlich kein Wunder war. Katie Piersson und Cindy Wilson hatten sich besonders hübsch gemacht.

Mit Highheels und Corsage waren sie eine Augenweide. Musikalisch reichte die Palette von Rock and Roll, über Punk und ein wenig Funk. Und bei dem Track „Love Shack“ wurde sogar zur Laserpistole gegriffen. Um 21 Uhr 30 war aber leider schon Schluss. Doch um eine Zugabe kam die Band jedoch nicht herum. „Rock Lobster“ und „Planet Claire“ waren ein schöner Ausklang des gelungenen Abends.

Text: Isabel Oerke
Foto: Isabel Oerke





Lappen weg- Frauen ohne Regeln am 12.06.08 - im Hamburger St. Pauli Theater

Wenn Frauen ihren Lappen weg haben, dann sind sie ohne Regeln. Will heißen, vier frustrierte, von den Wechseljahren geplagte Frauen treffen beim Idiotentest aufeinander. Hiermit können sich die begeisterten Zuschauer des Hamburger St. Pauli Theaters gleich identifizieren. Das Stück ist voll von trockenem Humor und flotten Sprüchen, auch mit aktuellem Bezug zum Zeitgeschehen. Schließlich hat Deutschland soeben das EM Spiel verloren und Helma (Gerburg Jahnke) und ihre Mitstreiterinnen finden sich im Seminar für Punkteauffällige wieder. Die Probleme warum es soweit kam sind vielfältig. Sei es, dass Alkohol und Lehrerin sein eine Einheit bilden oder Frau sich während des Fahrens ihre, wenn auch nur acht, Fußnägel lackiert hat. Hauptsächlich sind bei allen Fahrsünden natürlich die Männer schuld und so ist es schwer die ersehnte Unterschrift für den Lappentest zu bekommen. Doch die drei Anwärterinnen können ihre durchgeknallte Prüferin überzeugen. Bei Musikeinlagen und frechen Songs tanzt man gemeinsam um den Fikus Benjamin. Wer bei mannstollen Liedern Tränen lachen will darf Lappen weg an einem der nächsten Termine nicht verpassen.

Text: Isabel Oerke
Foto: Pressebild Lappen weg





Zarah ohne Kleid - Tim Fischer am 19.Mai 2008 im Gloria, Köln

Im schwarzen siebziger Jahre Catsuit betrat Tim Fischer am vergangenen Montag in Köln die Bühne. Das Gloria Theater war nahezu ausverkauft und schon nach den ersten Zarah Liedern „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“ und „Nur nicht aus Liebe weinen“ ertönen die ersten Bravorufe.

Fischer parodiert Zarah gekonnt und natürlich routinierter als in früheren Zeiten. Es stimmen alle Zarahfacetten, Handkuss, Mimik und die seiner Zeit übliche gedrillt-ordentliche Sprechweise. Tim Fischer berichtet vom Fischfang und Weihnachten auf Gut Löne und rrrrollt das Zarah R zur Freude des Publikums. Schon 1991, zu Beginn seiner Karriere, stand Tim Fischer mit dem Programm „Zarah ohne Kleid“ auf der Bühne.

Es ist wunderbar diverse Zarahsongs von ihm noch einmal zu hören. Beispielsweise eben auch den Song „Wunderbar“, bei dem sich passend zum Walzertakt die Diskokugel des Gloriatheaters dreht. Natürlich fehlen auch Stücke wie „Yes Sir“, „Waldemar“, „Ich kenn den Jimmy aus Havanna“ oder „Nie wieder so einen wie Waldemar“ nicht.

Auch an einem Zarah Potpouri und an Raritäten des alten Ufastars wurde nicht gespart. Bei „Wodka für die Königin“ genehmigten sich Tim Fischer mit Pianist Rainer Bielfeld durchaus ein Gläschen – was auch immer. Es gab Anektoden über den Tag an dem Zarahs Brille kaputt ging und sie vor lauter Kurzsichtigkeit nicht merkte, dass sie mit Goebbels frühstückte.

Im zweiten Teil des Auftritts hätten einige der vielen Songs zwar wunderbar zu Zarah gepasst, sind aber niemals von der Diva gesungen worden. „Wir zwei sind ein Paar“, aus der Feder von Edith Jeske, singen Rainer Bielfeld und Tim Fischer im Duett. Nachdem Zarah Fischer noch den Spielort Köln mit Möln verwechselte, warb er für seine anschließende Spendensammlung für sein Antiaidsprojekt in Simbabwe und beschloss mit „Die Rinnsteinprinzessin“, ebenfalls Text Edith Jeske, den gelungenen Abend.

Der ein oder andere Zuschauer spendete gern und wechselte noch ein paar Worte mit Rainer Bielfeld oder Tim Fischer. Eine effektvolle Idee, so publikumsnah Spenden zu sammeln.

Text: Isabel Oerke
Fotos: Isabel Oerke





Spring Break Hop 08 am 01 März im FZW, Dortmund




Am Samstag, den 01.03.2008 traf man sich zur großen Spring Break Sause im FZW, Dortmund.

Es ist schön, dass jetzt im FZW komplettes Rauchverbot herrscht. So muss man keine Angst haben, dass einem der Petticoat angebrannt wird. Nachdem Varmints & Vagrants mit ihrem White Trash Hillbilly den Abend eröffneten, wurde schnell klar, dass uns ein vielfältiges Musikprogramm erwartete. Velvetone servierten Rockabilly mit einer Spur von Rhythm'n'Blues und Country Musik.


Dannach wurde es eine Ecke härter. Denn Rockabilly mit der Energie des Punk zu verbinden, das haben sich Rich Taste auf die Fahne geschrieben.

Die Rockin' Slickers spielten im Anschluss gekonnten Rockabilly bis schließlich THE GO-GETTERS aus Schweden ihre bekannten Stücke zum Besten gaben. Im FZW war an diesem Abend nur die Halle geöffnet, so dass die Veranstaltung gut gefüllt war und es ein ganz besonderer Abend wurde.

Text: Isabel Oerke
Fotos: Isabel Oerke





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Der 61. Medizinerball war ein tolles Fest


Da musste ich erst 50 Jahre alt werden, um zu sehen wie man richtig ......



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Fatal Banal in Ehrenfeld, die Alternative im alternativen Karneval


Im 17. Jahr stand das Fatal Banal Ensemble in dieser Session auf der Bühne des Bürgerzentrums Köln-Ehrenfeld. Acht Akteure und die fünf Musiker der Fatal Banal-Hausband „Die Trauzeugen" sorgen für ein umfangreiches Programm aus Politik, Realsatire, kölner Lokalthemen, Karneval und Klamauk.

Sitzungspräsident Christoph Stubbe führte durch die gelungene Show, bei der diesmal in die Sterne geschaut wurde oder Chantalls Mutter die Karriere ihrer Tochter als Germany’s next Topmodell plante. Ob Probleme mit der KVB, eine Stadtführung in Köln, Speeddating oder die Frage, ob man die geplante Kölner Großmoschée in den Ehrenfelder Karnevalsumzug integrieren kann, die Themen sind vielfältig und es gibt jede Menge zu lachen.

Die Band - die Trauzeugen - präsentierten sich immer wieder in neuem Bühnenoutfit und spielten tolle Songs, beispielsweise über PC – Probleme mit der Firewall. Das Publikum wird zum Mitmachen angehalten und so konnte der Fatal Banal Wanderpokal vergeben werden.

Das war kein Wunder, denn die circa 200 meist kostümierten Gäste klatschten, schunkelten und sangen lauthals mit und hatten so den Pokal in jedem Fall verdient.

Alle Fatal-Banal-Themen sind bissig-ironisch und betrafen nicht nur Karnevalistisches, sondern vorwiegend lokales Geschehen, frei nach dem Motto: "Wir müssen nur lustig sein, dann kommt der Spaß ganz von allein". Nach der Sitzung wurden blitzschnell die Bänke weggeräumt, die Trauzeugen spielten unermüdlich weiter und im Bürgerzentrum Ehrenfeld wurde noch ausgelassen gefeiert.

Fatal Banal ist wirklich eine besondere Sitzung im Kölner Alternativkarneval, bei der immer eine Menge Dinge auf die Schippe genommen werden. Auf das Programm im nächsten Jahr sind wir sehr gespannt.

Text: Isabel Oerke
Fotos: Isabel Oerke











Stille Nacht mit Herrn Holm in Bargteheide

Am 22.12.07 wurde es auch im Bargteheider Kleinen Theater besinnlich. Hier befand sich diesmal die Polizeiwache von Herrn Holm, der dem Bürger erklärte was Weihnachten zu beachten sei. Oft sei es besser manche Verwandte auch an diesem Fest nur fernmündlich zu sehen oder ein beliebter Weihnachtswunsch sei Weihnachten einmal fremdzugehen. Holms Revier ist jetzt mit neuester Technik ausgestattet. Laufband und Fahrstuhl funktionieren pneumatisch und bringen Holms Kollegen Rehbein und Vogel zur Verstärkung für das Polizeiorchester in die bald festlich geschmückte Amtsstube.

Mit Banjo, Bass und Schlagwerk, werden Weihnachtslieder à la Jingle Bells gesungen und so manches russisch-französisches Liedgut mit plattdeutschen Texten vorgetragen, welches sogar den Ausbildungshund in seiner Hundehütte zum Jaulen bringt. Diese Musikeinlagen sind lustig, jedoch strecken sie das Programm gewaltig.

Ansonsten belehrt Herr Holm, wie immer den anwesenden Bürger, mal zweideutig oder indem er zeigt was er auf dem Verpackungsseminar gelernt hat. Auch wenn Holm die Weihnachtsgeschichte der eiligen drei Könige vorträgt, gibt das einen besonders festlichen Anblick.

Das Schönste ist jedoch Herrn Holm im plüschigen Weihnachtsoutfit zu sehen, der nicht durch den Kamin kommt, sondern durch den Fahrstuhl. Das geht mit viel Rauch und ganz pneumatisch.


Text: ak
Fotos:i.s.o.




Rockin’ Around The Christmas Tree 2007 im FZW, Dortmund


Der Rockabilly Tanz um den Weihnachtsbaum im Dortmunder Freizeitzentrum West ist schon legendär. So ging es am Samstag, den 15.12.2007 schon um 16 Uhr los und die Rockabilly Szene aus ganz NRW hatte sich versammelt. Bei so hochkarätigen Bands war dies kein Wunder.


Los ging es mit der dänischen Jumpin’ Jive Formation Jordan’s Drive, die im Grimassen schneiden und Herumblödeln einsame Spitze sind. Selten hat man so eine musikalische Bandbreite und so eine Publikumsnähe gesehen. Das Schöne im FZW war an diesem Abend wieder einmal, dass die Bands auf zwei Stages spielten. Ich vernachlässigte jedoch Randy Rich and the Poor Boys, die Ballroom Rockets, sowie die Jailbirds im Club ein wenig, da sich die Bands mit denen auf der Hauptbühne überschnitten und es im Club auch zu voll war.


The Chrystalairs gehören beim Rockin’ Around The Christmas Tree schon zu einer festen Größe und so gab es auf der Hauptbühne wieder Acapella und DooWop vom Feinsten. Diesmal wurde die Gruppe im Hintergrund von der Band Mars Attacks begleitet, die später auch noch ihren Auftritt hatten. Ob Klassiker, wie „Stand by me“ oder Stücke, wie „ Little Miss Pinocchio“, auf deutsch oder englisch sorgten die Songs in jedem Fall für eine gute Stimmung.


Es folgten Hillybilly Moon Explosion mit Sängerin Emanuela an der Rhythm Guitar und einer Menge Rock and Roll, Rockabilly und Artverwandtes. Es war aber an der Zeit einmal in den Club zu schauen und das war eine gute Entscheidung. Hier bot Tony Chicken & The Sariboga Boys einen Auftritt mit dem besonderen Charme eines Tanzorchesters. Mit Songs wie „Schön war die Zeit“, „Ramona“, etwas von Heinrich Pumpernickel und Eigenkreationen, wie „S-Bahn Baby“, war der Auftritt der galanten Herren etwas ganz Besonderes.


Der anschließende Auftritt von Mars Attacks war wilder authentischer Rockabilly mit schönen Trompetenklängen. Die österreichisch/schweizerische Formation um Sänger Roland Riedberger bot, meines Erachtens, den gelungensten Auftritt. Es wurde viel von ihrem aktuellen Album „Circle of Love“ gespielt. Songs, wie „Rome Wasn’t Built In One Summer“, strotzten nur so vor Energie.


Der Tanz um den Weihnachtsbaum im FZW war wie immer eine gelungene Veranstaltung, bei der nach den Konzerten noch auf zwei Floors zum Record Hop geladen wurde.


Text: i.s.o.
Fotos:i.s.o.






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10 jähriges Jubiläum am 01/02.09.07 beim Mittelalter Spectaculum in Hamburg

Im wunderschönen und weitläufigen Öjendorfer Volkspark gastierte am 01. und 02. September wieder die bekannte Ritterveranstaltung, das Mittelalter Spectaculum. Schon seit 14 Jahren tourt dieses Spectaculum durch Deutschlands schönste Parks und Freizeitanlagen.

In Hamburg hatte das Mittelalter Spectaculum dieses Mal 10 jähriges Jubiläum. Mehr als 1000 Mitwirkenden, seien es Rittergruppen, Schergen, Gaukler, Musiker, Bettler oder mittelalterliches Fußvolk, nahmen die Besucher mit auf eine unvergessliche Zeitreise. Täglich wurden über 10 Stunden erlebte und gelebte Geschichte, sowie phantastische Unterhaltung präsentiert.

Hierbei erklärte beispielsweise Dr. Dr. Bombastus die Unterschiede des männlichen und weiblichen Gehirnes, die Barden Pill und Pankratz erfanden allerlei Blödsinn und die Feuershow mehrerer Künstler, war wieder einmal atemberaubend.

Besonders mutig war auch ein Jüngling aus dem Volke, der seiner Angebeteten von der Bühne aus einen Heiratsantrag machte. Nur leider war die Holde zu dieser Zeit bei den Stallungen, was soviel wie WC bedeutet, sodass der Antrag ein zweites Mal wiederholt werden musste. Am Samstag gab es kurz nach dem großen Pestzug ein großes Jubiläumsfeuerwerk und im Anschluss daran ein Mitternachtskonzert mit Schelmish.

Weitere Bands des Spektaculums waren Heidenlärm, die Streuner, Faun, Cultus Ferox und nicht zuletzt Saltatio Mortis am Sonntag. Außerdem sahen wir uns am Sonntag die neue Show „Fangdorn Saga“ an.

Der letzte noch lebende Drache „Fangdorn“ war mit seinen 3m Höhe und ca. 10m Länge der spektakuläre Schlüssel beim letzten Rittergefecht zwischen Gut und Böse. Ein Grollen und Beben kündigte Ihn an, „Fangdorn“ ist erwacht und die Schlacht begann.

Bei der einzigartigen Ritter- und Drachenshow in der „Fangdornarena“ spuckte der Drache jede Menge Feuer und auch bei überraschenden Störungen, wie das Auftauchen eines Hundes, in der Arena zeigten die Schauspieler jede Menge Humor.

Das Mittelalter Spectaculum ist immer ein ganz besonderes Familienhighlight. Und wenn es dann noch am Familiensonntag für Kinder bis 15 Jahren freien Eintritt gibt, ist das dem Veranstalter hoch anzurechnen.


Text: i.s.o.
Fotos:i.s.o.




Tiki Seacruise im Hamburger Hafen auf der MS Hedi am 11.08.2007



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Das Golden Oldies Festival vom 27. bis 29. Juli 2007 in Wettenberg


Deutschlands schönste Oldiefete in Wettenberg fand dieses Mal am letzen Juliwochenende statt. Drei Tage lang spielten rund 50 Bands auf neun Bühnen. Unter dem Motto 2007: "Evergreens, Eleganz & Reiselust" gab es dieses Jahr in Wettenberg, neben dem umfangreichen Musikprogramm, zahlreiche, Ausstellungen, eine Oldiekinderwagenrallay, den Petticoatwettbewerb, ein umfangreiches Kinderprogramm und den nostalgischen Flohmarkt.


Obwohl der legendäre "Nostalgie-Flohmarkt" in der Hauptstaße und in der Mehrzweckhalle mit seinen rund 100 Verkaufsständen der "Wirtschaftswunderzeit" hauptsächlich Dinge der fünfziger Jahre anbot, reichte das Musikprogramm weit in die 70er Jahre hinein. Das ist ein kleiner Wermutstropfen für den Rock and Roll- Liebhaber. Dieser kam jedoch beispielsweise bei der Hamburger Band The Sinners auf seine Kosten.


Getreu dem Motto "Lifestyle und Luxus der 50er Jahre" flanieren vorwiegend die Damen auf der Hauptstraße unterhalb der Burg Gleiberg im Outfit der Zeit. Auch der Petticoatwettbewerb am Sonntag war wieder ein Muß. In diesem Jahr gewann diegleiche Dame wie im letzen Jahr, jedoch nun in einem schönen Erdbeeroutfit.


Am Samstag, 28. Juli und Sonntag, den 29. Juli 2007, fand der automobile Höhepunkt statt: Die große Ausstellung der Klassikfahrzeuge. Zu diesem markenungebunden Treffen waren private Fahrzeugbesitzer und Oldtimerclubs eingeladen.

Wer ein Fahrzeug 1970 bis Baujahr 1977 besitzt, konnte sich mit seinem Fahrzeug zur Ausstellung am SAMSTAG anmelden. Die Oldtimer bis Baujahr 1969 wurden dann am Sonntag ausgestellt. Das mittelhessische Wettenberg war bereits zum 18. Mal "Deutschlands Hauptstadt der Oldiemusik". Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.


Text: i.s.o.
Fotos:i.s.o.






Impressionen aus dem Louisiana Inn, Konzerte zu Abbas 35. am 24.03.2007




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Auf nach Zamonien - die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär am 03.02.07

Nach Köln kommt der Blaubär jetzt auch nach Frankfurt und Hamburg


Dieses Musical sollte man sich nicht entgehen lassen. Hier geht es nicht um den Blaubären aus dem Kinderfernsehen, der mit Freund Hein Blöd seinen drei Enkeln immer eine Menge Seemannsgarn vorspinnt. An diesen TV-Bären erinnert nur das, von Wölfgang Völz gesprochene, Intro zu Musicalbeginn. Die Buchvorlage für das Stück waren vielmehr die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär von Walter Moers.

Zu Beginn ertönt eine Schiffshupe, die alle Zuschauer auf ihre Plätze ruft. Und dann geht es auch schon los, ab durch das Dimensionsloch im Eiltempo durch 13 ½ Bärenleben. Als kleiner ausgesetzter Blaubär trifft der Käpt’n auf Zwergpiraten und Tratschwellen, gerät an einen Stollentroll und in das Netz einer Spinne. Doch eine schlechte Idee kann ihn vor Unheil bewahren und so findet Käpt’n Blaubär am Ende das, was er schon immer vermisste, seine Blaubärin.

Das Blaubär – Musical ist eigentlich ein Musical für Erwachsene. Jedoch waren viele Kinder in der Vorstellung. Die Kleineren unter ihnen werden sich mehr an den farbenfrohen Kostümen und dem liebevollem Bühnenbild erfreut haben, anstatt der Handlung zu folgen. In schwarz gekleidete Akteure führen ihre Rolle oft als Puppen am Körper, ohne das Kostüm direkt anzuhaben. Die Kostüme überfrachten die Schauspieler somit nicht. Für die Musicaldarsteller ist das sehr praktisch und behindert nicht beim Singen und Springen.

Aber es ist schade, dass der Käpt’n Blaubär keinen Bärenkopf hat und außerdem unbärig schlank ist. Eine leichte Bärenkappe mit Ohren dran und ein kleiner Bauch hätten den Wiedererkennungswert sehr einfach erhöht. Die Stimme des Bären ist jedoch wunderbar. Die Musik generell reicht von kräftigen Shanties, schönen Balladen und Orchesterklängen. Letzteres wird von einem Liveposaunisten untermalt. Da Zamonien nun in Frankfurt und demnächst auch in Hamburg liegt, sollte man dort schon bald an Bord gehen. Es lohnt sich.

Text: i.s.o
Fotos: Pressefotos Blaubär Musical/Scorpio






„Sie bestellten und wir waren da“ - Adventssingen am 23.12.06 mit der Rockabilly Mafia in Elmshorn


Wenn die Rockabilly Mafia zum traditionellen Adventssingen bittet, lässt sich das niemand entgehen. Das Elmshorner Casablanca war ausverkauft und die Zuschauer nahmen sogar die Anfahrt von Regensburg oder Köln! nach Norddeutschland in Kauf. Zu Beginn ertönte ein Intro von Hans Albers und spätestens da war klar, dass die meisten hier Nordlichter sind. Die Mafia versprach solange zu spielen, bis auch der letzte Gast gegangen war. Und das tat sie auch fast. Es gab zwei umfangreiche Sets mit, nach Aussage der Band, alten Kamellen, wie ein Abgesang auf das Bandgründungsjahr 1986 und Hits, wie „Mir doch egal“ oder „Was noch?“.

Und nach einer guten Viertelstunde Getränkepause, bei moderaten Getränkepreisen, folgte ein weiteres Set, bei dem unter anderem nordisches Liedgut, wie „Holstein Bop“ und weihnachtliches, wie „Der Weihnachtsmann ist blau“ vorgetragen wurde. Trotz zugiger Klimaanlage hielt die Truppe gut durch, was bei Bandmitgliedern, die ein T-Shirt über ihr bereits vollendetes vierzigstes Lebensjahr tragen, nicht immer einfach ist. Zum guten Schluss führte wieder „Der falsche Weg nach Haus“, das Schifferklavier wurde herausgeholt und es flossen, aufgrund der weihnachtlichen Stimmung, sogar Mafiatränen. Dieses Adventssingen war ein ganz besonderes „Einmal werden wir noch wach“.

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Text: i.s.o
Fotos: i.s.o






2."Let's get hot" - Rhythm ’n’ Roll Festival am 27/28.10.06 im Stage Club, Hamburg


Unter dem Motto „Let’s get hot“ startete das 2. Rhythm ’n’ Roll Festival am 27. und 28. Oktober im Hamburger Stage Club. Die Location befindet sich in der Neuen Flora. Der gut überschaubare Club bietet neben vielen Sitzgelegenheiten eine kleine Bühne und eine kleine Tanzfläche. An beiden Tagen begann das Programm um 20.30 Uhr mit den Swing-Dance-Lessons. Der Frantic Friday stand ganz im Zeichen der wilden 50s, mit Rockabillysound vom Feinsten. Der Club war schon angenehm gefüllt, als die Ansage kam, dass die für 21:15 Uhr angekündigten Hoodoos wegen Krankheit ausfallen. Spontan kam die RED MARTIN COMBO auf die Bühne. Das Publikum nahm es gelassen, sammelte sich langsam vor der Bühne und begann mitzuwippen. Das Trio aus der Nordheide, spielten viele ihrer Lieblingssongs der 40er und 50er Jahre.

In den Umbaupausen gab es Musik vom Plattenteller. Wer Lust hatte konnte dazu einen Tanz auf das Parkett legen. We nicht, konnte es sich in einer der Sitzgelegenheiten gemütlich machen, sich bedienen lassen oder bei den Verkaufsständen vor der Tür zwischen CD’s, Kleidern, Schuhen und Accessoires stöbern. Weiter ging es im Programm mit den CHIEF MARTINS, die ihren Auftritt 20-Flight-Rock widmeten. Besonderen Dank galt Andy, der alles organisiert hatte. Diese Hamburger Band trug zu ihrem schwarzen Outfit bunte Krawatten. Die anwesenden Mädels schwangen ihre Petticoats zu Rockabilly und American Roots Sound. Auf dem Verstärker hatte die Band schon Whisky bereit stehen und warnten die Zuschauer vor "Bad, Bad Whisky". Mit begeisterten „1-2-3-Jubel“-Rufen aus dem Publikum fegte WILDFIRE WILLIE über die Bühne. Die Schweden brachten mit den Stücken „ Green Eyed Cat“, “ und „Drinkin' Wine“ die Menge zum Toben. Als die Band die Bühne verließ, hatte das Publikum noch lange nicht genug. Sie schnappten sich das Mikro von der Bühne und brüllten „We want more...“. Die Zugabenrufe wurden erhört. Eigentlich war nach den Konzerten noch Record Hop mit Twistin' Sharky angesagt, aber der Club leerte sich recht schnell.

Am Swingin’ Saturday war bedeutend mehr los. Um 21:45 Uhr starteten die JIVE-O-MATICS mit Jumpin, Jive mit Doo Wop- und Swing-Einflüssen. Die vier Musiker und zwei Sängerinnen im Abendkleid spielten die Melodien der 40er - 60er Jahre in einen neuen Groove verpackt. Mit dabei beispielsweise der Song "The lion sleeps tonight". Ein gelungener Einstieg in den Abend. Die nachfolgenden DESPERADO 5 verbinden verschiedene Elemente des 50´s Rock´n`Roll und Rhythm & Blues zu einem Stil, den die Band selbst als Red Hot Rock´n`Roll bezeichnet. Hamburg wird von den Belinern als ihre zweite Heimat gesehen, daher stießen sie an diesem Abend auf die schöne Stadt an. Leider hatte das Quintett nur 45 Minunten Zeit für ihr Gastspiel und für gute alte Songs, wie "Marie, Marie".

Eine große Freude waren die hauseigenen STAGE CLUB ALL STARS. Die uniformierten gutaussehenden Herren waren eine echte Augenweide auf der Bühne und spielten brav nach Noten. Trotz einer halben Stunde Verspätung wurden die Songs " Route 66", "That Mellow Saxophone" und "Americano" vom Publikum begeistert aufgenommen. Es wurden einige Swingtänzer gesichtet. Der All Stars Sänger hatte noch vom Vortag eine heisere Stimme, da er sich schon mit der Band CHIEF MARTINS verausgabt hatte. Endlich war es soweit, Mr. Cherry Casino and the Gamblers brachten Geschichten rund um das Beziehungsleben, untermalt mit spritzigem Rhythm and Blues und Rock and Roll. Wie immer ging es in den Liedern "Huh Baby", " You´re too high for me" und "Did you hear that Door slam?" um die Liebe. In den ersten Reihen jubelte die Menge und Cherry kam um Zugaben nicht herum. Wie am Vortag leerte sich der Stage Club leider sehr schnell, obwohl es aufgrund der Zeitumstellung eine zusätzliche Partystunde gab.

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Text: jvo/i.s.o
Fotos: i.s.o






Boppin'B und Rockin'Carbonara am 02.10.06 im Ringlokschuppen, Bielefeld


Das Trio Rockin'Carbonara hatte sich aus Freiburg auf den Weg gemacht den Ostwestfalen im Bielefelder Ringlokschuppen richtig einzuheizen. Doch das war gar nicht so einfach. Sänger und Bassist Nick gab sich mit diversen Coverversionen, wie "You can't hurry love" oder "Johnny be good" alle Mühe. Doch das Publikum sang nur sehr zaghaft mit. Erst als Nick aus seinem Slapbass "Baby Blue" das Letze herausholte und auch noch mit Hip-Hop-Einlage samt Basecap zum letzen Mitteln griff, ging das Publikum etwas mit.

Doch dann baten Boppin'B die Zuschauer etwas näher an die Bühne zu rücken. Die Band verlangte nach dem Scheisskapellenruf und so kam schnell die vertraute gute Stimmung auf. Die ersten Paartänzer wurden unter den Zuschauern gesichtet. Nach beliebten Songs, wie "Mädcheninternat" oder "If you believe" und einer Menge lustiger Sprüche, gab es noch drei Zugaben. Darunter Hubert Kahs "Sternenhimmel" und "Hey! Ho! Let's go. " von den Ramones, sowie ein neuer Titel der fünf Boppins. Im Anschluss an das Konzert folgte die Rockabillyparty in der kleinen Halle des Ringlokschuppens. Hier zeigten sich die Besucher mit Rock 'n' Roll und Stroll sehr tanzbegeistert.

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Text: i.s.o
Fotos: i.s.o






Musikbox- und Straßenkreuzer-Festival am 27/28.5.06 in Verl-Kaunitz, Ostwestfalenhalle


Was am Samstag recht verregnet begann, wurde spätestens am Abend richtig gut. Kaum war ich am frühen Nachmittag in der Ostwestfalenhalle in Kaunitz angekommen,war ich etwas enttäuscht, dass aufgrund der schlechten Wetterlage nur relativ wenige Fahrzeuge den Weg zum Musikbox- und Straßenkreuzerfestival gefunden hatten. Man musste sich also mehr in der Halle aufhalten und dort zwischen alten Platten, Petticoats, Hausrat und natürlich Musikboxen stöbern. Nachdem ich ein paar Runden im Regen um die Halle ging, um dort die Stände und Fahrzeuge anzusehen, wurde es schon wieder Zeit in das Hotel Liembke zu gehen. Dort gab es einen Super- Record – Hop mit DJane Heidi und Co.. Heidi spielte viel nach Wunsch und im gepflegtem Ambiente des Hotels wurde nicht nur Rock and Roll getanzt. Der Tanzabend war einfach einzigartig. Der Sonntag hat sich dann richtig gelohnt.

Ich zählte mehr als 200 Oldtimer, die jetzt bei Sonnenschein den Weg nach Kaunitz gefunden hatten. Neben Opel Kapitän, Buick, Chevrolet und Ford Mercury wurde meine Sehnsucht nach so einem eigenen Fahrzeug wach. Die Bands Roomates und Downhomers konnten sich aufgrund der verbesserten Wetterlage nun endlich größerer Beliebtheit erfreuen. Und eigendlich war es schade, dass dieser Sonntag so schnell zu ende ging. Für 2007 wünsche ich mir schon Sonnenschein ab Samstag.
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Text: i.s.o
Fotos: i.s.o



The Meteors am 22.01.06 in der Klangstation Bonn


Mit der üblichen Verspätung tobten die Meteors ab 21 Uhr 10 im Bonn-Bad Godesberger Bahnhof. Die hier gelegene Klangstadion war gut gefüllt. 197 Gäste wollten die selbst ernannten Kings of Psychobilly live sehen. Die Show war gut, hier gibt es nichts zu klagen. Die Band gab bei Songs, wie "I hate people"," Rawhide" und "Fire Fire" Psychobilly at its best. Vor der Buehne fand wieder das bekannte Kerleschubsen statt und nach nur einer Stunde voller Power war das Konzert der Meteors schon wieder vorbei.

Obwohl sofort "We want more"- Rufe laut wurden, kam die Band nicht noch einmal zurueck. Stattdessen kam der Veranstalter mit der Info, dass er die Band nicht zu einer Zugabe zwingen könne. Meines Erachtens war es etwas unklug von den Meteors keinerlei Zugabe zu geben.So bekam ein ansich gutes Konzert am Ende noch einen negativen Beigeschmack. Sehr schade.


Text: i.s.o
Fotos: i.s.o







Rockin' Round The Christmas Tree am 17.12.2005, Dortmund


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Rund 400 Leute rockten an diesem Abend um den Tannenbaum des Dortmunder FZWs. A DooWop and Rockabilly Night stand auf dem Programm und schon im Foyer, der Kommunikationsstätte des Abends, formte der männliche Besucher mit dem Kamm noch einmal die Tolle nach, um der Rockabella im Polkadotkleid zu gefallen. Auf zwei Bühnen wurde feinster Rockabilly geboten. Ein kleines Manko war, dass dies ab und an zeitgleich geschah, so dass man sich schon zerteilen musste, um allen Künstlern gerecht zu werden. In der Halle gaben die Bricats mit gutem 50ies-Style Rock 'n' Roll den Auftakt, gefolgt von den Ballroom Rockets im Kellerclub. Dieses Trio hatte "The hottest of American Roots Music" im Gepäck und wem in dem etwas stickigen Club noch nicht warm war, dem wurde es spätestens jetzt.

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Mein Favorit des abends waren jedoch Velvetone aus Bremen. Deren Sänger Ray DeVaryo, ein echter King, sorgte mit umgeschlungener Lichterkette und dem x-mas song "It's merry christmas" für die nötige Weihnachtsstimmung. Und bei Songs, wie "Number Nine Train", der aktuellen CD, konnte man schon einmal ein Tänzchen wagen. Im Club wurde dann die Surfgitarre ausgepackt, denn die Duetones, bekleidet mit Cowboyhüten, spielten hier Rock 'n' Roll und Rockabilly der Bands der 50er/60er Jahre. Einen besonderen Auftritt gab die ACapella Formation "The Crystalairs". Das "In the Ghetto Cover"- "In Chicago" und der Song "Lauras Stars are shining" hörten sich aus so vielen Männerkehlen einfach wunderbar an. Für Bassstimme Daniel war es der letzte Auftritt und er wurde gebührend verabschiedet.

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Nach dem die Band Gallo Pinto im Club ihren Rock-a-Rumba Sound gespielt haben und auch die Spezial Guests The Backbeats, bekannt durch Dick Brave, auftraten, sorgte der Record Hop für einen gelungenen Abschluß des Abends. Erwähnt sei noch, das für 2006 ein Rockabilly-Sommerevent ansteht und natürlich wieder ein Tanz um den Christbaum.


Text: i.s.o
Fotos: i.s.o







Deep Eynde/ Kings of Nuthin' am 16.12.05 im Bochumer Zwischenfall


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Eigentlich war ich diesmal zu diesem Konzert gegangen, um mir hauptsächlichThe Deep Eynde aus Kalifornien als Vorband anzusehen. Die drei Musiker spielten besten Punk ´n' Roll ihrer beiden Alben "Suicide Drive" und "Shadowland". .Auch der Song "Suicide Drive", der einem verünglücktem Freund der Band gewidmet ist, fehlte nicht.

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Er klang live aber nicht annähernd so schön, wie erhofft. Den Sänger Fate Fatal hatte ich auch etwas schöner in Erinnerung und war etwas enttäuscht als er seine Totenkopfmaske abnahm. Wir werden eben alle nicht jünger. Die Show jedoch war ein gelungener Auftakt zu dem darauffolgendem Gig von Kings of Nuthin.


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Die Band hatte ich erst vor gut zwei Wochen in Köln gesehen. Doch war dieser Auftritt jetzt einfach um Längen besser. Schon nach den ersten zwei Songs wurde ausgiebig Pogo getanzt und auch vor Stagediving nicht Halt gemacht. Die Kings waren wieder zu Acht auf der Bühne, denn auch mit bandagiertem Arm, kann in die Saiten gehauen werden. Songs wie "Women and Cadillacs", "Shit out of Luck" oder "Nation on Fire" wurden super fetzig vorgetragen.

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Apropos Fire. Was in Köln, aufgrund des Clubs, nicht möglich war, trug im Bochumer Zwischenfall zur absoluten "Mörderstimmung" bei, das Klavier und sogar das Waschbrett standen in Flammen.


Text: i.s.o
Fotos: i.s.o







Urban Rejects/Kings of Nuthin, Köln - MTC am 30.11.05


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Mit leichter Verspätung legten die Urban Rejects um 21 Uhr im gut gefüllten MTC los . Gleich beim ersten Song wurden die Aachener stimmlich von einem Fan auf der Bühne unterstützt. Den british Oi!Punk der Rejects kann man natürlich nicht als Gesang bezeichnen. Das kraftvolle Gebrülle mit der Wut der letzen Jahre, animierte die Fans zum Mitgrölen und Pogo tanzen. Zwischen Songs wie „Urban Rejects“ und „Talent for Trouble“, riss noch eine Gitarrenseite.

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Hier konnten die Kings of Nuthin’ aushelfen. Diese konnten sodann die gute Stimmung im MTC für sich nutzen. Die KINGS OF NUTHIN' sind eine siebenköpfige Truppe, die eine furiose Mischung aus Rockabilly, Swing, Punkrock, Rock'n'Roll zum Besten gab. Die bostoner Jungs haben nicht nur die üblichen Instrumente. Es wird außerdem mächtig in die Klaviertasten gehauen und das Waschbrett geschrammelt, so war es auch an diesem Abend. Der Sänger hat eine Reibeisenstimme, so dass man ihm ein Hustenbonbon reichen möchte. Songs, wie „Let it Burn“ oder „Shit out of Luck“ fetzten gleichermaßen.

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Nach 45 Minuten wurde die Band vorgestellt und der Gig beendet. Die Kings ließen sich jedoch nicht lange bitten und gaben noch zwei längere Zugaben. Nach gut zwei Stunden war ein gelungener Auftritt, bei dem dauerhaft die Hütte wackelte, beendet. Alle Dauertänzer sollten versuchen noch einen Auftritt dieser Band zu erhaschen.


Text: i.s.o
Fotos: i.s.o




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