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Berichte
The Baseballs am 13. Dezember 2009 in Dortmund unterm Weihnachtsbaum
Der „Sommerhit“ des Jahres die Rockabilly-Version von „Umbrella“ ist noch jedem im Ohr und auch das komplette Album der Baseballs war in der Sommersaison eines der wenigen Platten, die es zwischen die Phalance der Michael Jackson-CDs in die Top 10 der deutschen Charts schaffen konnte. Mit Stolz können wir nun ein Konzert der Chartstürmer im Musiktheater Piano verkünden. So wie vor einigen Jahren Dick Brave & The Backbeats für die Renaissance des guten, alten Rock’n’Roll-Sounds sorgten, so schaffte in diesem Jahr das junge Rockabilly-Trio die Überraschung des Jahres. Gerade ist die zweite Single der Band „Hot’n’ cold“ erschienen und auch damit scheint das Trio einen Home Run zu landen. Die Herbsttour ist fast überall ausverkauft, so dass man sich bei den wenigen Zusatzterminen sicherlich sputen muss, um sich die Tickets zu sichern. Davon träumt eigentlich jeder Newcomerband. Und die Geschichte der Baseballs scheint fast wie erfunden.
Drei ausgemachte Rock’n’Roll-Sänger mit Brief, Siegel und Tolle treffen sich zufällig in der Teeküche eines typischen Bandprobenbunkers in Berlin. Sie identifizieren die jeweils anderen an der Haarpracht als Artgenossen, jammen spontan und gründen eine Band, deren Debüt-Album wenig später bundesweit in den Läden steht und es sofort in mehreren europäischen Ländern in die Top 10 schafft. Klingt erfunden? Stimmt aber. Sam hatte sich fälschlicherweise bei einer Coverband beworben und dafür den weiten Weg aus Reutlingen auf sich genommen. Digger war aus Köln zu Besuch bei seiner großen Schwester und half bei der Gelegenheit in der Band seines Schwagers aus. Und Basti wohnt ohnehin in Berlin. Alle drei spielten zuvor in regional bekannten Rockabillybands und kommen deshalb auch so authenisch rüber, auch wenn das Repertoire fast ausschließlich aus aktuellen Hits besteht. „Wir führen die Songs einfach ihrer wirklichen Bestimmung zu.“, sagt Basti. Bei Rhianna’s „Umbrella“ zeigte sich das Gespühr der drei Rocker, schon eindeutig.
Abgerundet wird der Abend durch zwei weitere Bands. Gringo’s Fate kennt das Dortmunder Publikum durch die im Hörder Theater regelmäßig ausverkaufte Johnny Cash Revue und Triple 7 ist ein junges Trio das sich die Stray Cats zum Vorbild genommen hat und rasanten Neo-Rockabilly zelebriert.
THE BASEBALLS + Gringo’s Fate, Triple 7
18:00
Vorverkauf 17.00 €
Abendkasse 22.00 €
Musiktheater Piano, Lütgendortmunder Str.43, 44388 Dortmund
Fon & Fax 0231 / 60 42 06
http://www.musiktheater-piano.de/
Geisterfest-Halloween am 31.10.2009 auf Burg Satzvey

Unmengen an Gruseleffekten auf dem Burggelände und im Labyrinth des Schreckens lassen den Besucher erschauern. Wenn der Tag sich neigt und langsam die ersten Mondstrahlen den fahlen Park erhellen, wagen sich die schaurigen Gestalten aus ihren Verliesen und Verstecken und der Horror kann beginnen.Die Geisternacht auf Burg Satzvey findet am 31.10.09 ab 18 Uhr statt. Bekannter Mittelalter-Bands spielen von 18.00 bis 22.00 Uhr und danach findet man sich ein zum Tanze in der Disco im Geistersaal und zu Spuk auf den Höfen.
Eintritt:
Erwachsene
Vorverkauf € 13,00 , Abendkasse € 15,00
PETER MURPHY am 22.10.2009 in der Kölner Kantine

Do, 22.10.2009
Peter Murphy war von 1978 bis 1983 der Sänger der Gruppe Bauhaus, die sich 1983 trennte. Er gründete dann Mick Karn die Band DALIS CAR, die jedoch nur das eine Album „The Waking Hour“ herausbrachten.
1984 begann dann Peter Murphy’s Solokarriere. Nach 2 Jahren erschien das Album „Should The World Fail To Fall Apart“ bei dem auch das frühre Bauhaus-Mitglied Daniel Ash mitwirkte.
Erst im Jahr 1990 gelang ihm ein Hit mit dem song „Cuts You Up“ von dem Album „Deep“. Der Song avancierte zum „American Modern Rock Hit Of The Year“ und hielt sich 7 Wochen lang an der Spitze der US-Charts. Danach folgten noch 5 Alben bis 2004, die aber bei weitem nicht so erfolgreich wie „Deep“ waren. Nun kommt er auf grosse „Secret Cover Europa Tour“ mit folgender Band: Vocal: Peter Murphy, Bass: Jeff Scharthoff, Guitar: Mark Thwaite und Drums: Nick Lucero.
Als Support konnte die Band Lettie gewonnen werden. Wir freuen uns, den Altmeister des Gothic mal wieder zu sehen.
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
VVK: EUR 29,00
Rockin Around The Christmas Tree 09 Weekender am 11. Dezember 2009 bis 13. Dezember 2009

Musiktheater Piano, Lütgendortmunder Str.43, 44388 Dortmund
Fon & Fax 0231 / 60 42 06
http://www.musiktheater-piano.de/
11. Dezember 2009 / 19:00 Uhr
Ray Collins´ Hot Club
http://www.myspace.com/officialraycollinshotclub
The Mysterials
http://www.myspace.com/themysterialsorig
The Ballroom Rockets
http://www.myspace.com/ballroomrockets
DJ Heidi
http://de.myspace.com/missjitterbug
Doors: 19:00
Price: VVK 20 Euro / AK 24 Euro
12.Dezember 2009 / 18.00 Uhr
Adriano Batolba Orchestra
special Guests
Peggy Sugarhill & The Backbeat Trio
http://www.myspace.com/peggysugarhill
http://www.myspace.com/backbeattrio
The Crystalairs backed by Randy Rich & Band
http://www.myspace.com/crystalairs
http://www.myspace.com/randyrichandthepoorboys
Kieron MC Donald Combo (AUS/D)
http://www.myspace.com/kieronmcdonald
The Bellhops (NL)
http://www.myspace.com/thebellhops
The Tin Cans
http://www.myspace.com/tincansthe
Roland Heinrich & die Rumtreiber
http://www.myspace.com/rolandheinrich
Juke Joint Pimps
http://www.myspace.com/jukejointpims
DJ Heidi
http://de.myspace.com/missjitterbug
Doors: 18:00
Price: VVK 24 Euro / AK 28 Euro
13.Dezember 2009 /19:00 Uhr
The Baseballs
http://www.myspace.com/thebaseballs
Gringo's Fate
http://www.myspace.com/gringosfate
Triple 7
http://www.myspace.com/777
Doors: 19:00
Price: VVK 17 Euro / AK 22 Euro
Weekendticket für den Freitag und Samstag 40 Euro.
Ticket nur über info@artwerk-events.de
Der Eintritt für den Sonntag ist nicht im Weekendticket enthalten.
Jeder der sich die Karten im VVK sichert,
erhält an der Abendkasse eine Festival-CD
?Rockin Around The Christmas Tree 09? als Bonus.
Die CD wird Songs von fast allen Bands enthalten,
die auf dem Weekender auftreten.
Ein Weihnachtsgeschenk an Euch!
Die CD wird ganz offiziell im Handel für 10 Euro zu kaufen sein
Tickets /
info@artwerk-events.de
www.ticketmaster.de
www.kis.dortmund.de und im Piano
sonstiges...
Tanztee für Sonntag, den 13. 12.09,
um den Weekender für alle Jumpin Jive,
Lindy Hop und Rock and Roll-Tänzer komplett zu machen.
Der Tanztee wird um 15 Uhr beginnen.
Der Eintritt beträgt 5,- Euro
Alle Besitzer eines Weekendtickets haben freien Eintritt
RHONDA & THE RHONKEYS / THE WYATT CHRISTMAS TRIO am Fr 16.10.09 im MTC Köln

Um 20 Uhr gibt es Bad Girl Rockabilly mit der Sängerin Rhonda aus Kanada. Rhonda schafft es immer wieder dem Publikum einen äusserst unterhaltsamen Abend zu bieten. Denn mit ihren abgedrehten Kostümen und einer ausgefeilten Bühnenshow versteht sie es, das Haus zu rocken. Die komplette Band wurde übrigens vor kurzem ausgetauscht und das neue Motto lautet nun - Let's Rock ! Der Hauptteil des Sets basiert dann auch auf Rockabilly und Rock and Roll der treibenden Sorte.
Ray Collins´ Hot-Club am 19.09.09 im Kölner Gloria

Am 19. September lädt Ray Collins´ Hot-Club nun schon zum fünften Mal zum Tanz im Gloria ein.
Wer Nostalgie und Vollgas gleichermaßen schätzt ist hier perfekt aufgehoben. Die zehn Mann starke Band ist mit ihrem fetten Sound zwischen Swing und Rock´n´Roll von Moskau bis Las Vegas erfolgreich unterwegs. Einmal im Jahr gibt es dann eine fette Party in der Heimat Köln.
Mit musikalischen Gästen, internationalen DJs, jeder Menge Tanz, Kölsch und so weiter. Das Ganze könnte die einzige Party in Köln sein, auf der man beobachten kann, wie Leute im Smoking mit Leuten in Nietenlederjacke fröhlich anstoßen.
Zu feiern gibt es dieses Jahr auch das neue Album, das hoffentlich bis zum 19. September vorliegen wird.
10. High Rockabilly in Calafell, Spanien
Schon zehn Mal fand das High Rockabilly in Calafell, Spanien statt und diesem Mal sind wir dabei. Freut Euch auf tolle Fotos....
01.02.09, Winter Dance Party („A Tribute To Buddy Holly“) im STAGE CLUB, Hamburg

Vor 50 Jahren, am 03.02.1959 - genannt „The Day The Music Died“ - kamen bei eine
Flugzeugabsturz drei der hoffnungsvollsten Rock’n‘Roll-Talente auf einem Maisfeld im
Staate Iowa, USA, um’s Leben: Buddy Holly (22), Ritchie Valens (17) sowie J.P. „The
Big Bopper“ Richardson (28) waren unterwegs zum nächsten Auftrittsort ihrer „Winter
Dance Party“-Tour (mit Buddy Holly als Headliner), die sie gemeinsam mit Dion & The
Belmonts durch die USA führen sollte.
Im Andenken an dieses musikhistorisch wichtige Ereignis war der STAGE CLUB Hamburg
Gastgeber eines Events der Extraklasse:
Der 01.02.09 (ein Sonntag, genau wie vor 50 Jahren!) bildete den Abschlusstag einer
5-tägigen Tribut-Konzertreise durch Deutschland, mit von der Partie PHIL TRIGWELL
(GB/SE) als Buddy Holly, PEP TORRES (USA) als Ritchie Valens sowie RANDY RICH (DE)
als The Big Bopper, nicht zu vergessen als musikalische Unterstützung die RHYTHM
BOMB ALL STARS (Mitglieder von CHERRY CASINO & THE GAMBLERS, RANDY RICH & THE POOR
BOYS und der RED MARTIN COMBO) sowie den DELL-MONTS als Dion & The Belmonts.

Das nüchtern-warme Ambiente des STAGE CLUBs konnte nicht ganz den passenden Rahmen
für ein hitzig-schwitziges Konzert plus Tanzabend bieten, was sich vielleicht auch
in der Besucherzahl niedergeschlagen hatte, die Musiker aber nicht daran hinderte,
spielfreudig und mit ordentlich Stehvermögen ihr Bestes zu geben. Trübsal war hier
ohnehin fehl am Platz, denn die mitreißende Musik war der Star!
Gespielt wurden natürlich Stücke der gehuldigten Sänger in wechselnder Besetzung; so
gab Wieland von den DELL-MONTS (Chor-Dreier) mit klasse Stimme z.B. „Runaround Sue“
und „Teenager in Love“ als Dion-Impersonator zum Besten, was vom Publikum gerne
mitgesungen wurde und zum einen oder anderen Tänzchen vor der Bühne animierte.
RANDY
RICH war heute - wenn nicht mit Gitarre eher im Hintergrund – am Mikro der „Big
Bopper“ (bekannt z.B. durch „Chantilly Lace“).
Axel, im Hauptberuf Sänger von
„CHERRY CASINO & THE GAMBLERS“, bediente an diesem Abend übrigens bis zur Ohnmacht
die Trommeln; ein Multitalent, wie alle Beteiligten!
Gegen 21:45 Uhr dann erklomm PEP TORRES - wie Valens mexikanischer Abstammung - die
Bühne, um Ritchie Valens z.B. mit „Come on, let’s go“ ein würdiges Denkmal zu
setzen.
In einer Pause (während der sich PEP TORRES unter’s Publikum mischte und auch
tanzte!) forderte DJ McFly (vom Hamburger „20Flight Rock“-Club) mit Musik vom
Plattenteller zum Tanz auf, dem aber eher zögerlich nachgekommen wurde.

Man fieberte
den folgenden Live-Auftritten entgegen, die wiederum PEP TORRES mit teilweise
spanisch gesungenen bzw. eigenen Titeln einleitete wie „Buscando tu querer“,
„Lorena“ oder „Cry cry cry“ (Valens).
Valens‘ Überhit „Donna“ widmete er den anwesenden Eltern von Patrick (DELL-MONTS),
die angeblich ihren ersten Kuss in den Fifties zu diesem Song hatten, und ergänzte
dann äußerst charmant, dass der zweite Kuss heute Abend folge. Brüller! :-)
Auch den diskreten Hinweis auf eigene, vor Ort käuflich erwerbbare CD’s vergaß er
nicht mit einem Mitleid erregenden „der Weg von Kalifornien über’n Großen Teich ist
so teuer!“ zu unterstützen (ob die Erlöse aus dem CD-Verkauf für den Rückflug nach
L.A. reichten, ist mir leider nicht bekannt…). :-)
Als Zugabe folgte später natürlich das unvermeidliche „La Bamba“!

Nach einer Umbaupause, während der sich alle beteiligten Musiker zum „Meet'n'Greet“
unter’s Publikum mischten, den Getränketresen aufsuchten oder für Fotos und
Autogramme zur Verfügung standen (Musik wieder vom Plattenteller), folgte gegen
23:20 Uhr der offensichtlich sehnsüchtig erwartete Auftritt von Headliner PHIL
TRIGWELL, einem knapp 62J. jungen Rock’n’Roll-Interpreten aus Schweden britischer
Herkunft. Der Platz vor der Bühne wurde knapp, und allerlei Fotografen gingen in
Stellung. Mit Superstimme, Gitarre, Pfeffer im A.... und nimmermüdem Engagement gab
TRIGWELL einen Buddy Holly, der seinesgleichen suchte. Auf eine „Retro-Kostümierung“
à la Holly hatte er allerdings verzichtet, brauchte sich aber auch so (s. Bilder)
nicht zu verstecken.
Geboten wurden natürlich beliebte Gassenhauer wie „Oh Boy“, „That’ll be the Day“
oder „Peggy Sue“, musikalisch begleitet von den „RHYTHM BOMB ALL STARS“
(Plattenlabel der heute vertretenen Musiker). Besonders erfreut war ich, „I’m gonna
love you too“ zu hören, das ich bisher eher als (pardon…) BLONDIE-Cover kennen und
lieben gelernt hatte… :-)
TRIGWELL gab aber auch eigene Titel seines jahrzehntelangen Schaffens zum Besten,
wie z.B. „Ooh Ooh Wee!“, das genauso enthusiastisch abgefeiert wurde. Nur kurz ließ
er sich 2x zu Zugaben bitten, während er Runden durch‘s Publikum drehte.

Gegen 00:15 Uhr war leider Schluss mit „Live“. DJ McFly war an der Reihe, das
Publikum zum Tanz zu animieren, denn immerhin war eine „Party“ annonciert. Leider
leerte sich der STAGE CLUB recht zügig, wohl aufgrund des frühen Montagmorgens, an
dem etliche sicher nur ungern an ihren Arbeitsplatz dachten… Einige Unermüdliche
blieben dennoch, um das eine oder andere Tänzchen zu wagen oder mit PHIL TRIGWELL
ein Schwätzchen zu halten. Ein sympathischer und unkomplizierter Mann!
Bis ca. 02:00 konnte noch getanzt oder gefachsimpelt werden; die eingelieferte
Garderobe wurde da aber schon nicht mehr bewacht…
Ein insgesamt fulminanter Abend! Schmissige Musik, die so gar nicht nach „Oldies“
klang, spielfreudige Musiker und ein enthusiastisches Publikum, das sich teilweise
in Fifties-Kleidung geschmissen hatte - bzw. Menschen unterschiedlichen Alters,
denen man ansah, dass sie Rock’n’Roll LEBEN - ließen vergessen, dass diese „WINTER
DANCE PARTY“ eigentlich auf einem traurigen Anlass beruhte. Dies war aber definitiv
keine Totenfeier, sondern Anlass für den gern zitierten Ausruf: ROCK’N’ROLL LEBT!!!
Text: Ann-Britt Sievert
Fotos: Ann-Britt Sievert/ Isabel Oerke
Stray Cats Farewell Tour am 01.09.08 im Hamburger Stadtpark

Das Wetter hielt sich vorbildlich als am Montagabend die Band Buzz Campbell & Hot Rod Lincoln den Rockabilly Abend im Hamburger Stadtpark
eröffneten. Bereits um kurz nach 19 Uhr spielte die Band aus Kalifornien Stücke, wie „Blue Cafe“ oder „ Invasion from Mars“ von ihrem kommenden
Album „Runaway Girl“. Dies war ein gelungener Einstieg, um nach kurzer Umbaupause schon um 20 Uhr die legendären Stray Cats zu begrüßen. Die Band
um Brian Setzer gab sich gewohnt routiniert und eröffnete ihr Set mit „Rumble in Brighton“. Stray Cats aus New York gibt es schon seit 30 Jahren und
Setzer stellte sogar den Roadie vor, der die Band in dieser Zeit begleitete. Das Hamburger Publikum gab sich begeistert bei allen Hits, die die
Band spielte. So durfte natürlich „Rock This Town“, „Gina“, und „Sexy and 17“ nicht fehlen. Brian Setzer zeigte stolz seine neue Gretsch Gitarre
im Leopardenmuster und verlangte oft nach einen Bier, welches es aber erst nach Konzertende circa eine Stunde später gab.

Lee Rocker und Slim Jim Phantom glänzten mit akrobatischen Einlagen am Standbass und Drumset und wirbelten fast wie in alten Zeiten über die Bühne. Bei „ Stray Cat Strut“
summte das Publikum engagiert mit und auch der Rockabilly Train wurde umgesetzt, um dann in dem Song „Fishnet Stockings“ zum gipfeln. Um 21 Uhr
gab es noch zwei Zugabenblöcke unter anderem mit „ Please Don’t Touch“ und nach gut anderthalb Stunden verabschiedete sich das Trio leider schon.
Diesmal sollte es die endgültige Abschiedstour sein, aber wer weiß, ob die Herren nicht in absehbarer Zeit doch wieder Kleingeld gebrauchen können
und noch einmal touren. Es wäre schön.
Text: Isabel Oerke
Fotos: Isabel Oerke
The B-52’s Funplextour am 16.07.08 auf der Bonner Museumsmeile

The Man No.9
Die Bonner Museumsmeile war schon gut gefüllt und durch den Support von The Man No.9 optimal angeheizt. Diese Partyband, die nicht nur aus Männern
bestand, zeigte sich uniform gekleidet und brachte Electrosongs wie zum Beispiel „Nightclubgirl“ aus ihrem aktuellem Album.
Um kurz nach acht betraten dann The B-52’s die Bühne, um Songs, wie beispielsweise „Juliet of the Spirits“ aus Ihrem
neuem Album „Funplex“ vorzustellen.

Natürlich fehlten auch die alten Hits der Band nicht. Den Auftakt machte hierzu gleich
„ Mesopotamia“, mit dem typischen Sprechgesang und Armbewegungen. Sänger Fred Schneider stellte ab und an seine Deutschkenntnisse
unter Beweis. Das Publikum jenseits der 30 war begeistert und schwelgte in Nostalgie. Was bei “ Give me back my man“ oder Private
Idaho natürlich kein Wunder war. Katie Piersson und Cindy Wilson hatten sich besonders hübsch gemacht.

Mit Highheels und Corsage waren sie
eine Augenweide. Musikalisch reichte die Palette von Rock and Roll, über Punk und ein wenig Funk. Und bei dem Track „Love Shack“
wurde sogar zur Laserpistole gegriffen. Um 21 Uhr 30 war aber leider schon Schluss. Doch um eine Zugabe kam die Band jedoch nicht herum.
„Rock Lobster“ und „Planet Claire“ waren ein schöner Ausklang des gelungenen Abends.
Text: Isabel Oerke
Foto: Isabel Oerke
Lappen weg- Frauen ohne Regeln am 12.06.08 - im Hamburger St. Pauli Theater

Wenn Frauen ihren Lappen weg haben, dann sind sie ohne Regeln. Will
heißen, vier frustrierte, von den Wechseljahren geplagte Frauen treffen
beim Idiotentest aufeinander. Hiermit können sich die begeisterten
Zuschauer des Hamburger St. Pauli Theaters gleich identifizieren. Das
Stück ist voll von trockenem Humor und flotten Sprüchen, auch mit
aktuellem Bezug zum Zeitgeschehen. Schließlich hat Deutschland soeben
das EM Spiel verloren und Helma (Gerburg Jahnke) und ihre
Mitstreiterinnen finden sich im Seminar für Punkteauffällige wieder. Die
Probleme warum es soweit kam sind vielfältig. Sei es, dass Alkohol und
Lehrerin sein eine Einheit bilden oder Frau sich während des Fahrens
ihre, wenn auch nur acht, Fußnägel lackiert hat. Hauptsächlich sind bei
allen Fahrsünden natürlich die Männer schuld und so ist es schwer die
ersehnte Unterschrift für den Lappentest zu bekommen. Doch die drei
Anwärterinnen können ihre durchgeknallte Prüferin überzeugen. Bei
Musikeinlagen und frechen Songs tanzt man gemeinsam um den Fikus
Benjamin. Wer bei mannstollen Liedern Tränen lachen will darf Lappen
weg an einem der nächsten Termine nicht verpassen.
Text: Isabel Oerke
Foto: Pressebild Lappen weg
Zarah ohne Kleid - Tim Fischer am 19.Mai 2008 im Gloria, Köln

Im schwarzen siebziger Jahre Catsuit betrat Tim Fischer am vergangenen
Montag in Köln die Bühne. Das Gloria Theater war nahezu ausverkauft und
schon nach den ersten Zarah Liedern „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“
und „Nur nicht aus Liebe weinen“ ertönen die ersten Bravorufe.

Fischer parodiert Zarah gekonnt und natürlich routinierter als in
früheren Zeiten. Es stimmen alle Zarahfacetten, Handkuss, Mimik und die
seiner Zeit übliche gedrillt-ordentliche Sprechweise. Tim Fischer
berichtet vom Fischfang und Weihnachten auf Gut Löne und rrrrollt das
Zarah R zur Freude des Publikums. Schon 1991, zu Beginn seiner Karriere,
stand Tim Fischer mit dem Programm „Zarah ohne Kleid“ auf der Bühne.

Es ist wunderbar diverse Zarahsongs von ihm noch einmal zu hören.
Beispielsweise eben auch den Song „Wunderbar“, bei dem sich passend zum
Walzertakt die Diskokugel des Gloriatheaters dreht. Natürlich fehlen
auch Stücke wie „Yes Sir“, „Waldemar“, „Ich kenn den Jimmy aus Havanna“
oder „Nie wieder so einen wie Waldemar“ nicht.

Auch an einem Zarah Potpouri und an Raritäten des alten Ufastars wurde
nicht gespart. Bei „Wodka für die Königin“ genehmigten sich Tim Fischer
mit Pianist Rainer Bielfeld durchaus ein Gläschen – was auch immer. Es
gab Anektoden über den Tag an dem Zarahs Brille kaputt ging und sie vor
lauter Kurzsichtigkeit nicht merkte, dass sie mit Goebbels frühstückte.

Im zweiten Teil des Auftritts hätten einige der vielen Songs zwar
wunderbar zu Zarah gepasst, sind aber niemals von der Diva gesungen
worden. „Wir zwei sind ein Paar“, aus der Feder von Edith Jeske, singen
Rainer Bielfeld und Tim Fischer im Duett. Nachdem Zarah Fischer noch den
Spielort Köln mit Möln verwechselte, warb er für seine anschließende
Spendensammlung für sein Antiaidsprojekt in Simbabwe und beschloss mit
„Die Rinnsteinprinzessin“, ebenfalls Text Edith Jeske, den gelungenen
Abend.

Der ein oder andere Zuschauer spendete gern und wechselte noch ein paar
Worte mit Rainer Bielfeld oder Tim Fischer. Eine effektvolle Idee, so
publikumsnah Spenden zu sammeln.
Text: Isabel Oerke
Fotos: Isabel Oerke
Spring Break Hop 08 am 01 März im FZW, Dortmund

Am Samstag, den 01.03.2008 traf man sich zur großen Spring Break Sause im FZW, Dortmund.
Es ist schön, dass jetzt im FZW komplettes Rauchverbot herrscht. So muss man keine Angst haben, dass einem der Petticoat angebrannt wird.
Nachdem Varmints & Vagrants mit ihrem White Trash Hillbilly den Abend eröffneten, wurde schnell klar, dass uns ein vielfältiges Musikprogramm erwartete. Velvetone servierten Rockabilly mit einer Spur von Rhythm'n'Blues und Country Musik.

Dannach wurde es eine Ecke härter. Denn Rockabilly mit der Energie des Punk zu verbinden, das haben sich Rich Taste auf die Fahne geschrieben.
Die Rockin' Slickers spielten im Anschluss gekonnten Rockabilly bis schließlich THE GO-GETTERS aus Schweden ihre bekannten Stücke zum Besten gaben. Im FZW war an diesem Abend nur die Halle geöffnet, so dass die Veranstaltung gut gefüllt war und es ein ganz besonderer Abend wurde.
Text: Isabel Oerke
Fotos: Isabel Oerke
Fotos

Der 61. Medizinerball war ein tolles Fest
Da musste ich erst 50 Jahre alt werden, um zu sehen wie man richtig
......
weiter
Fatal Banal in Ehrenfeld, die Alternative im alternativen Karneval

Im 17. Jahr stand das Fatal Banal Ensemble in dieser Session auf der
Bühne des Bürgerzentrums Köln-Ehrenfeld. Acht Akteure und die fünf
Musiker der Fatal Banal-Hausband „Die Trauzeugen" sorgen für ein
umfangreiches Programm aus Politik, Realsatire, kölner Lokalthemen,
Karneval und Klamauk.

Sitzungspräsident Christoph Stubbe führte durch die gelungene Show, bei
der diesmal in die Sterne geschaut wurde oder Chantalls Mutter die
Karriere ihrer Tochter als Germany’s next Topmodell plante. Ob Probleme
mit der KVB, eine Stadtführung in Köln, Speeddating oder die Frage, ob
man die geplante Kölner Großmoschée in den Ehrenfelder Karnevalsumzug
integrieren kann, die Themen sind vielfältig und es gibt jede Menge zu
lachen.

Die Band - die Trauzeugen - präsentierten sich immer wieder in neuem
Bühnenoutfit und spielten tolle Songs, beispielsweise über PC – Probleme
mit der Firewall. Das Publikum wird zum Mitmachen angehalten und so
konnte der Fatal Banal Wanderpokal vergeben werden.

Das war kein Wunder, denn die circa 200 meist kostümierten Gäste
klatschten, schunkelten und sangen lauthals mit und hatten so den Pokal
in jedem Fall verdient.

Alle Fatal-Banal-Themen sind bissig-ironisch und betrafen nicht nur
Karnevalistisches, sondern vorwiegend lokales Geschehen, frei nach dem
Motto: "Wir müssen nur lustig sein, dann kommt der Spaß ganz von
allein". Nach der Sitzung wurden blitzschnell die Bänke weggeräumt, die
Trauzeugen spielten unermüdlich weiter und im Bürgerzentrum Ehrenfeld
wurde noch ausgelassen gefeiert.

Fatal Banal ist wirklich eine besondere Sitzung im Kölner
Alternativkarneval, bei der immer eine Menge Dinge auf die Schippe
genommen werden. Auf das Programm im nächsten Jahr sind wir sehr
gespannt.
Text: Isabel Oerke
Fotos: Isabel Oerke
Stille Nacht mit Herrn Holm in Bargteheide

Am 22.12.07 wurde es auch im Bargteheider Kleinen Theater besinnlich.
Hier befand sich diesmal die Polizeiwache von Herrn Holm, der dem Bürger
erklärte was Weihnachten zu beachten sei. Oft sei es besser manche
Verwandte auch an diesem Fest nur fernmündlich zu sehen oder ein
beliebter Weihnachtswunsch sei Weihnachten einmal fremdzugehen. Holms
Revier ist jetzt mit neuester Technik ausgestattet. Laufband und
Fahrstuhl funktionieren pneumatisch und bringen Holms Kollegen Rehbein
und Vogel zur Verstärkung für das Polizeiorchester in die bald festlich
geschmückte Amtsstube.

Mit Banjo, Bass und Schlagwerk, werden Weihnachtslieder à la Jingle
Bells gesungen und so manches russisch-französisches Liedgut mit
plattdeutschen Texten vorgetragen, welches sogar den Ausbildungshund in
seiner Hundehütte zum Jaulen bringt. Diese Musikeinlagen sind lustig,
jedoch strecken sie das Programm gewaltig.

Ansonsten belehrt Herr Holm, wie immer den anwesenden Bürger, mal
zweideutig oder indem er zeigt was er auf dem Verpackungsseminar gelernt
hat. Auch wenn Holm die Weihnachtsgeschichte der eiligen drei Könige
vorträgt, gibt das einen besonders festlichen Anblick.

Das Schönste ist jedoch Herrn Holm im plüschigen Weihnachtsoutfit zu
sehen, der nicht durch den Kamin kommt, sondern durch den Fahrstuhl. Das
geht mit viel Rauch und ganz pneumatisch.
Text: ak
Fotos:i.s.o.
Rockin’ Around The Christmas Tree 2007 im FZW, Dortmund

Der Rockabilly Tanz um den Weihnachtsbaum im Dortmunder Freizeitzentrum
West ist schon legendär. So ging es am Samstag, den 15.12.2007 schon um
16 Uhr los und die Rockabilly Szene aus ganz NRW hatte sich versammelt.
Bei so hochkarätigen Bands war dies kein Wunder.

Los ging es mit der dänischen Jumpin’ Jive Formation Jordan’s Drive, die
im Grimassen schneiden und Herumblödeln einsame Spitze sind. Selten hat
man so eine musikalische Bandbreite und so eine Publikumsnähe gesehen.
Das Schöne im FZW war an diesem Abend wieder einmal, dass die Bands auf
zwei Stages spielten. Ich vernachlässigte jedoch Randy Rich and the Poor
Boys, die Ballroom Rockets, sowie die Jailbirds im Club ein wenig, da
sich die Bands mit denen auf der Hauptbühne überschnitten und es im Club
auch zu voll war.

The Chrystalairs gehören beim Rockin’ Around The Christmas Tree schon zu
einer festen Größe und so gab es auf der Hauptbühne wieder Acapella und
DooWop vom Feinsten. Diesmal wurde die Gruppe im Hintergrund von der
Band Mars Attacks begleitet, die später auch noch ihren Auftritt hatten.
Ob Klassiker, wie „Stand by me“ oder Stücke, wie „ Little Miss
Pinocchio“, auf deutsch oder englisch sorgten die Songs in jedem Fall
für eine gute Stimmung.

Es folgten Hillybilly Moon Explosion mit Sängerin Emanuela an der Rhythm
Guitar und einer Menge Rock and Roll, Rockabilly und Artverwandtes. Es
war aber an der Zeit einmal in den Club zu schauen und das war eine gute
Entscheidung. Hier bot Tony Chicken & The Sariboga Boys einen Auftritt
mit dem besonderen Charme eines Tanzorchesters. Mit Songs wie „Schön war
die Zeit“, „Ramona“, etwas von Heinrich Pumpernickel und
Eigenkreationen, wie „S-Bahn Baby“, war der Auftritt der galanten Herren
etwas ganz Besonderes.

Der anschließende Auftritt von Mars Attacks war wilder authentischer
Rockabilly mit schönen Trompetenklängen. Die
österreichisch/schweizerische Formation um Sänger Roland Riedberger bot,
meines Erachtens, den gelungensten Auftritt. Es wurde viel von ihrem
aktuellen Album „Circle of Love“ gespielt. Songs, wie „Rome Wasn’t Built
In One Summer“, strotzten nur so vor Energie.

Der Tanz um den Weihnachtsbaum im FZW war wie immer eine gelungene
Veranstaltung, bei der nach den Konzerten noch auf zwei Floors zum
Record Hop geladen wurde.
Text: i.s.o.
Fotos:i.s.o.
Fotos
10 jähriges Jubiläum am 01/02.09.07 beim Mittelalter Spectaculum in
Hamburg

Im wunderschönen und weitläufigen Öjendorfer Volkspark gastierte am 01.
und 02. September wieder die bekannte Ritterveranstaltung, das
Mittelalter Spectaculum. Schon seit 14 Jahren tourt dieses Spectaculum
durch Deutschlands schönste Parks und Freizeitanlagen.

In Hamburg hatte das Mittelalter Spectaculum dieses Mal 10 jähriges
Jubiläum. Mehr als 1000 Mitwirkenden, seien es Rittergruppen, Schergen,
Gaukler, Musiker, Bettler oder mittelalterliches Fußvolk, nahmen die
Besucher mit auf eine unvergessliche Zeitreise. Täglich wurden über 10
Stunden erlebte und gelebte Geschichte, sowie phantastische Unterhaltung
präsentiert.

Hierbei erklärte beispielsweise Dr. Dr. Bombastus die Unterschiede des
männlichen und weiblichen Gehirnes, die Barden Pill und Pankratz
erfanden allerlei Blödsinn und die Feuershow mehrerer Künstler, war
wieder einmal atemberaubend.

Besonders mutig war auch ein Jüngling aus dem Volke, der seiner
Angebeteten von der Bühne aus einen Heiratsantrag machte. Nur leider war
die Holde zu dieser Zeit bei den Stallungen, was soviel wie WC bedeutet,
sodass der Antrag ein zweites Mal wiederholt werden musste. Am Samstag
gab es kurz nach dem großen Pestzug ein großes Jubiläumsfeuerwerk und im
Anschluss daran ein Mitternachtskonzert mit Schelmish.

Weitere Bands des Spektaculums waren Heidenlärm, die Streuner, Faun,
Cultus Ferox und nicht zuletzt Saltatio Mortis am Sonntag. Außerdem
sahen wir uns am Sonntag die neue Show „Fangdorn Saga“ an.

Der letzte noch lebende Drache „Fangdorn“ war mit seinen 3m Höhe und ca.
10m Länge der spektakuläre Schlüssel beim letzten Rittergefecht zwischen
Gut und Böse. Ein Grollen und Beben kündigte Ihn an, „Fangdorn“ ist
erwacht und die Schlacht begann.

Bei der einzigartigen Ritter- und Drachenshow in der „Fangdornarena“
spuckte der Drache jede Menge Feuer und auch bei überraschenden
Störungen, wie das Auftauchen eines Hundes, in der Arena zeigten die
Schauspieler jede Menge Humor.
Das Mittelalter Spectaculum ist immer ein ganz besonderes
Familienhighlight. Und wenn es dann noch am Familiensonntag für Kinder
bis 15 Jahren freien Eintritt gibt, ist das dem Veranstalter hoch
anzurechnen.
Text: i.s.o.
Fotos:i.s.o.
Tiki Seacruise im Hamburger Hafen auf der MS Hedi am 11.08.2007
Fotos
Das Golden Oldies Festival vom 27. bis 29. Juli 2007 in Wettenberg

Deutschlands schönste Oldiefete in Wettenberg fand dieses Mal am letzen
Juliwochenende statt. Drei Tage lang spielten rund 50 Bands auf neun
Bühnen. Unter dem Motto 2007: "Evergreens, Eleganz & Reiselust" gab es
dieses Jahr in Wettenberg, neben dem umfangreichen Musikprogramm,
zahlreiche, Ausstellungen, eine Oldiekinderwagenrallay, den
Petticoatwettbewerb, ein umfangreiches Kinderprogramm und den
nostalgischen Flohmarkt.

Obwohl der legendäre "Nostalgie-Flohmarkt" in der Hauptstaße und in der
Mehrzweckhalle mit seinen rund 100 Verkaufsständen der
"Wirtschaftswunderzeit" hauptsächlich Dinge der fünfziger Jahre anbot,
reichte das Musikprogramm weit in die 70er Jahre hinein. Das ist ein
kleiner Wermutstropfen für den Rock and Roll- Liebhaber. Dieser kam
jedoch beispielsweise bei der Hamburger Band The Sinners auf seine
Kosten.

Getreu dem Motto "Lifestyle und Luxus der 50er Jahre" flanieren
vorwiegend die Damen auf der Hauptstraße unterhalb der Burg Gleiberg im
Outfit der Zeit. Auch der Petticoatwettbewerb am Sonntag war wieder ein
Muß. In diesem Jahr gewann diegleiche Dame wie im letzen Jahr, jedoch
nun in einem schönen Erdbeeroutfit.

Am Samstag, 28. Juli und Sonntag, den 29. Juli 2007, fand der automobile
Höhepunkt statt: Die große Ausstellung der Klassikfahrzeuge. Zu diesem
markenungebunden Treffen waren private Fahrzeugbesitzer und
Oldtimerclubs eingeladen.

Wer ein Fahrzeug 1970 bis Baujahr 1977 besitzt, konnte sich mit seinem
Fahrzeug zur Ausstellung am SAMSTAG anmelden. Die Oldtimer bis Baujahr
1969 wurden dann am Sonntag ausgestellt. Das mittelhessische Wettenberg
war bereits zum 18. Mal "Deutschlands Hauptstadt der Oldiemusik". Im
nächsten Jahr sind wir wieder dabei.
Text: i.s.o.
Fotos:i.s.o.
Impressionen aus dem Louisiana Inn, Konzerte zu Abbas 35. am 24.03.2007
Fotos
Auf nach Zamonien - die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär am 03.02.07
Nach Köln kommt der Blaubär jetzt auch nach Frankfurt und Hamburg
Dieses Musical sollte man sich nicht entgehen lassen. Hier geht es nicht um den
Blaubären aus dem Kinderfernsehen, der mit Freund Hein Blöd seinen drei Enkeln
immer eine Menge Seemannsgarn vorspinnt. An diesen TV-Bären erinnert nur das,
von Wölfgang Völz gesprochene, Intro zu Musicalbeginn. Die Buchvorlage für das
Stück waren vielmehr die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär von Walter Moers.
Zu Beginn ertönt eine Schiffshupe, die alle Zuschauer auf ihre Plätze ruft. Und
dann geht es auch schon los, ab durch das Dimensionsloch im Eiltempo durch 13 ½
Bärenleben. Als kleiner ausgesetzter Blaubär trifft der Käpt’n auf Zwergpiraten
und Tratschwellen, gerät an einen Stollentroll und in das Netz einer Spinne.
Doch eine schlechte Idee kann ihn vor Unheil bewahren und so findet Käpt’n
Blaubär am Ende das, was er schon immer vermisste, seine Blaubärin.
Das Blaubär – Musical ist eigentlich ein Musical für Erwachsene. Jedoch waren
viele Kinder in der Vorstellung. Die Kleineren unter ihnen werden sich mehr an
den farbenfrohen Kostümen und dem liebevollem Bühnenbild erfreut haben, anstatt
der Handlung zu folgen. In schwarz gekleidete Akteure führen ihre Rolle oft als
Puppen am Körper, ohne das Kostüm direkt anzuhaben. Die Kostüme überfrachten die
Schauspieler somit nicht. Für die Musicaldarsteller ist das sehr praktisch und
behindert nicht beim Singen und Springen.
Aber es ist schade, dass der Käpt’n Blaubär keinen Bärenkopf hat und
außerdem unbärig schlank ist. Eine leichte Bärenkappe mit Ohren dran und ein
kleiner Bauch hätten den Wiedererkennungswert sehr einfach erhöht. Die
Stimme des Bären ist jedoch wunderbar. Die Musik generell reicht von
kräftigen Shanties, schönen Balladen und Orchesterklängen. Letzteres wird
von einem Liveposaunisten untermalt. Da Zamonien nun in Frankfurt und
demnächst auch in Hamburg liegt, sollte man dort schon bald an Bord gehen.
Es lohnt sich.
Text: i.s.o
Fotos: Pressefotos Blaubär Musical/Scorpio
„Sie bestellten und wir waren da“ - Adventssingen am 23.12.06 mit der
Rockabilly Mafia in Elmshorn
Wenn die Rockabilly Mafia zum traditionellen Adventssingen bittet, lässt sich
das niemand entgehen. Das Elmshorner Casablanca war ausverkauft und die
Zuschauer nahmen sogar die Anfahrt von Regensburg oder Köln! nach
Norddeutschland in Kauf. Zu Beginn ertönte ein Intro von Hans Albers und
spätestens da war klar, dass die meisten hier Nordlichter sind. Die Mafia
versprach solange zu spielen, bis auch der letzte Gast gegangen war. Und das tat
sie auch fast. Es gab zwei umfangreiche Sets mit, nach Aussage der Band, alten
Kamellen, wie ein Abgesang auf das Bandgründungsjahr 1986 und Hits, wie „Mir
doch egal“ oder „Was noch?“.
Und nach einer guten Viertelstunde Getränkepause, bei moderaten Getränkepreisen,
folgte ein weiteres Set, bei dem unter anderem nordisches Liedgut, wie „Holstein
Bop“ und weihnachtliches, wie „Der Weihnachtsmann ist blau“ vorgetragen wurde.
Trotz zugiger Klimaanlage hielt die Truppe gut durch, was bei Bandmitgliedern,
die ein T-Shirt über ihr bereits vollendetes vierzigstes Lebensjahr tragen,
nicht immer einfach ist. Zum guten Schluss führte wieder „Der falsche Weg nach
Haus“, das Schifferklavier wurde herausgeholt und es flossen, aufgrund der
weihnachtlichen Stimmung, sogar Mafiatränen. Dieses Adventssingen war ein ganz
besonderes „Einmal werden wir noch wach“.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o
2."Let's get hot" - Rhythm ’n’ Roll Festival am 27/28.10.06 im Stage
Club, Hamburg
Unter dem Motto „Let’s get hot“ startete das 2. Rhythm ’n’ Roll Festival am 27.
und 28. Oktober im Hamburger Stage Club. Die Location befindet sich in der Neuen
Flora. Der gut überschaubare Club bietet neben vielen Sitzgelegenheiten eine
kleine Bühne und eine kleine Tanzfläche. An beiden Tagen begann das Programm um
20.30 Uhr mit den Swing-Dance-Lessons. Der Frantic Friday stand ganz im Zeichen
der wilden 50s, mit Rockabillysound vom Feinsten. Der Club war schon angenehm
gefüllt, als die Ansage kam, dass die für 21:15 Uhr angekündigten Hoodoos wegen
Krankheit ausfallen. Spontan kam die RED MARTIN COMBO auf die Bühne. Das
Publikum nahm es gelassen, sammelte sich langsam vor der Bühne und begann
mitzuwippen. Das Trio aus der Nordheide, spielten viele ihrer Lieblingssongs der
40er und 50er Jahre.
In den Umbaupausen gab es Musik vom Plattenteller. Wer Lust hatte konnte dazu
einen Tanz auf das Parkett legen. We nicht, konnte es sich in einer der
Sitzgelegenheiten gemütlich machen, sich bedienen lassen oder bei den
Verkaufsständen vor der Tür zwischen CD’s, Kleidern, Schuhen und Accessoires
stöbern. Weiter ging es im Programm mit den CHIEF MARTINS, die ihren Auftritt
20-Flight-Rock widmeten. Besonderen Dank galt Andy, der alles organisiert hatte.
Diese Hamburger Band trug zu ihrem schwarzen Outfit bunte Krawatten. Die
anwesenden Mädels schwangen ihre Petticoats zu Rockabilly und American Roots
Sound. Auf dem Verstärker hatte die Band schon Whisky bereit stehen und warnten
die Zuschauer vor "Bad, Bad Whisky". Mit begeisterten „1-2-3-Jubel“-Rufen aus
dem Publikum fegte WILDFIRE WILLIE über die Bühne. Die Schweden brachten mit den
Stücken „ Green Eyed Cat“, “ und „Drinkin' Wine“ die Menge zum Toben. Als die
Band die Bühne verließ, hatte das Publikum noch lange nicht genug. Sie
schnappten sich das Mikro von der Bühne und brüllten „We want more...“. Die
Zugabenrufe wurden erhört. Eigentlich war nach den Konzerten noch Record Hop mit
Twistin' Sharky angesagt, aber der Club leerte sich recht schnell.
Am Swingin’ Saturday war bedeutend mehr los. Um 21:45 Uhr starteten die
JIVE-O-MATICS mit Jumpin, Jive mit Doo Wop- und Swing-Einflüssen. Die vier
Musiker und zwei Sängerinnen im Abendkleid spielten die Melodien der 40er - 60er
Jahre in einen neuen Groove verpackt. Mit dabei beispielsweise der Song "The
lion sleeps tonight". Ein gelungener Einstieg in den Abend. Die nachfolgenden
DESPERADO 5 verbinden verschiedene Elemente des 50´s Rock´n`Roll und Rhythm &
Blues zu einem Stil, den die Band selbst als Red Hot Rock´n`Roll bezeichnet.
Hamburg wird von den Belinern als ihre zweite Heimat gesehen, daher stießen sie
an diesem Abend auf die schöne Stadt an. Leider hatte das Quintett nur 45
Minunten Zeit für ihr Gastspiel und für gute alte Songs, wie "Marie, Marie".
Eine große Freude waren die hauseigenen STAGE CLUB ALL STARS. Die uniformierten
gutaussehenden Herren waren eine echte Augenweide auf der Bühne und spielten
brav nach Noten. Trotz einer halben Stunde Verspätung wurden die Songs " Route
66", "That Mellow Saxophone" und "Americano" vom Publikum begeistert
aufgenommen. Es wurden einige Swingtänzer gesichtet. Der All Stars Sänger hatte
noch vom Vortag eine heisere Stimme, da er sich schon mit der Band CHIEF MARTINS
verausgabt hatte. Endlich war es soweit, Mr. Cherry Casino and the Gamblers
brachten Geschichten rund um das Beziehungsleben, untermalt mit spritzigem
Rhythm and Blues und Rock and Roll. Wie immer ging es in den Liedern "Huh Baby",
" You´re too high for me" und "Did you hear that Door slam?" um die Liebe. In
den ersten Reihen jubelte die Menge und Cherry kam um Zugaben nicht herum. Wie
am Vortag leerte sich der Stage Club leider sehr schnell, obwohl es aufgrund der
Zeitumstellung eine zusätzliche Partystunde gab.
Text: jvo/i.s.o
Fotos: i.s.o
Boppin'B und Rockin'Carbonara am 02.10.06 im Ringlokschuppen, Bielefeld
Das Trio Rockin'Carbonara hatte sich aus Freiburg auf den Weg gemacht den
Ostwestfalen im Bielefelder Ringlokschuppen richtig einzuheizen. Doch das
war gar nicht so einfach. Sänger und Bassist Nick gab sich mit diversen
Coverversionen, wie "You can't hurry love" oder "Johnny be good" alle Mühe.
Doch das Publikum sang nur sehr zaghaft mit. Erst als Nick aus seinem
Slapbass "Baby Blue" das Letze herausholte und auch noch mit Hip-Hop-Einlage
samt Basecap zum letzen Mitteln griff, ging das Publikum etwas mit.
Doch dann baten Boppin'B die Zuschauer etwas näher an die Bühne zu rücken.
Die Band verlangte nach dem Scheisskapellenruf und so kam schnell die
vertraute gute Stimmung auf. Die ersten Paartänzer wurden unter den
Zuschauern gesichtet. Nach beliebten Songs, wie "Mädcheninternat" oder "If
you believe" und einer Menge lustiger Sprüche, gab es noch drei Zugaben.
Darunter Hubert Kahs "Sternenhimmel" und "Hey! Ho! Let's go. " von den
Ramones, sowie ein neuer Titel der fünf Boppins. Im Anschluss an das Konzert
folgte die Rockabillyparty in der kleinen Halle des Ringlokschuppens. Hier
zeigten sich die Besucher mit Rock 'n' Roll und Stroll sehr tanzbegeistert.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o
Musikbox- und Straßenkreuzer-Festival am 27/28.5.06 in
Verl-Kaunitz, Ostwestfalenhalle

Was am Samstag recht verregnet begann, wurde spätestens am Abend richtig
gut. Kaum war ich am frühen Nachmittag in der Ostwestfalenhalle in
Kaunitz angekommen,war ich etwas enttäuscht, dass aufgrund der
schlechten Wetterlage nur relativ wenige Fahrzeuge den Weg zum Musikbox-
und Straßenkreuzerfestival gefunden hatten. Man musste sich also mehr in
der Halle aufhalten und dort zwischen alten Platten, Petticoats, Hausrat
und natürlich Musikboxen stöbern. Nachdem ich ein paar Runden im Regen
um die Halle ging, um dort die Stände und Fahrzeuge anzusehen, wurde es
schon wieder Zeit in das Hotel Liembke zu gehen. Dort gab es einen
Super- Record – Hop mit DJane Heidi und Co.. Heidi spielte viel nach
Wunsch und im gepflegtem Ambiente des Hotels wurde nicht nur Rock and
Roll getanzt. Der Tanzabend war einfach einzigartig. Der Sonntag hat
sich dann richtig gelohnt.

Ich zählte mehr als 200 Oldtimer, die jetzt bei Sonnenschein den Weg
nach Kaunitz gefunden hatten. Neben Opel Kapitän, Buick, Chevrolet und
Ford Mercury wurde meine Sehnsucht nach so einem eigenen Fahrzeug wach.
Die Bands Roomates und Downhomers konnten sich aufgrund der verbesserten
Wetterlage nun endlich größerer Beliebtheit erfreuen. Und eigendlich war
es schade, dass dieser Sonntag so schnell zu ende ging. Für 2007 wünsche
ich mir schon Sonnenschein ab Samstag.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o
The Meteors am 22.01.06 in der Klangstation Bonn

Mit der üblichen Verspätung tobten die Meteors ab 21 Uhr 10 im Bonn-Bad
Godesberger Bahnhof. Die hier gelegene Klangstadion war gut gefüllt. 197
Gäste wollten die selbst ernannten Kings of Psychobilly live sehen. Die
Show war gut, hier gibt es nichts zu klagen. Die Band gab bei Songs, wie
"I hate people"," Rawhide" und "Fire Fire" Psychobilly at its best. Vor
der Buehne fand wieder das bekannte Kerleschubsen statt und nach nur
einer Stunde voller Power war das Konzert der Meteors schon wieder
vorbei.

Obwohl sofort "We want more"- Rufe laut wurden, kam die Band nicht noch
einmal zurueck. Stattdessen kam der Veranstalter mit der Info, dass er
die Band nicht zu einer Zugabe zwingen könne. Meines Erachtens war es
etwas unklug von den Meteors keinerlei Zugabe zu geben.So bekam ein
ansich gutes Konzert am Ende noch einen negativen Beigeschmack. Sehr
schade.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o
Rockin' Round The Christmas Tree am 17.12.2005, Dortmund

Rund 400 Leute rockten an diesem Abend um den Tannenbaum des Dortmunder
FZWs. A DooWop and Rockabilly Night stand auf dem Programm und schon im
Foyer, der Kommunikationsstätte des Abends, formte der männliche
Besucher mit dem Kamm noch einmal die Tolle nach, um der Rockabella im
Polkadotkleid zu gefallen. Auf zwei Bühnen wurde feinster Rockabilly
geboten. Ein kleines Manko war, dass dies ab und an zeitgleich geschah,
so dass man sich schon zerteilen musste, um allen Künstlern gerecht zu
werden. In der Halle gaben die Bricats mit gutem 50ies-Style Rock 'n'
Roll den Auftakt, gefolgt von den Ballroom Rockets im Kellerclub. Dieses
Trio hatte "The hottest of American Roots Music" im Gepäck und wem in
dem etwas stickigen Club noch nicht warm war, dem wurde es spätestens
jetzt.

Mein Favorit des abends waren jedoch Velvetone aus Bremen. Deren Sänger
Ray DeVaryo, ein echter King, sorgte mit umgeschlungener Lichterkette
und dem x-mas song "It's merry christmas" für die nötige
Weihnachtsstimmung. Und bei Songs, wie "Number Nine Train", der
aktuellen CD, konnte man schon einmal ein Tänzchen wagen. Im Club wurde
dann die Surfgitarre ausgepackt, denn die Duetones, bekleidet mit
Cowboyhüten, spielten hier Rock 'n' Roll und Rockabilly der Bands der
50er/60er Jahre. Einen besonderen Auftritt gab die ACapella Formation
"The Crystalairs". Das "In the Ghetto Cover"- "In Chicago" und der Song
"Lauras Stars are shining" hörten sich aus so vielen Männerkehlen
einfach wunderbar an. Für Bassstimme Daniel war es der letzte Auftritt
und er wurde gebührend verabschiedet.

Nach dem die Band Gallo Pinto im Club ihren Rock-a-Rumba Sound gespielt
haben und auch die Spezial Guests The Backbeats, bekannt durch Dick
Brave, auftraten, sorgte der Record Hop für einen gelungenen Abschluß
des Abends. Erwähnt sei noch, das für 2006 ein Rockabilly-Sommerevent
ansteht und natürlich wieder ein Tanz um den Christbaum.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o
Deep Eynde/ Kings of Nuthin' am 16.12.05 im Bochumer Zwischenfall

Eigentlich war ich diesmal zu diesem Konzert gegangen, um mir
hauptsächlichThe Deep Eynde aus Kalifornien als Vorband anzusehen. Die
drei Musiker spielten besten Punk ´n' Roll ihrer beiden Alben "Suicide
Drive" und "Shadowland". .Auch der Song "Suicide Drive", der einem
verünglücktem Freund der Band gewidmet ist, fehlte nicht.

Er klang live aber nicht annähernd so schön, wie erhofft. Den Sänger
Fate Fatal hatte ich auch etwas schöner in Erinnerung und war etwas
enttäuscht als er seine Totenkopfmaske abnahm. Wir werden eben alle
nicht jünger. Die Show jedoch war ein gelungener Auftakt zu dem
darauffolgendem Gig von Kings of Nuthin.

Die Band hatte ich erst vor gut zwei Wochen in Köln gesehen. Doch war
dieser Auftritt jetzt einfach um Längen besser. Schon nach den ersten
zwei Songs wurde ausgiebig Pogo getanzt und auch vor Stagediving nicht
Halt gemacht. Die Kings waren wieder zu Acht auf der Bühne, denn auch
mit bandagiertem Arm, kann in die Saiten gehauen werden. Songs wie
"Women and Cadillacs", "Shit out of Luck" oder "Nation on Fire" wurden
super fetzig vorgetragen.

Apropos Fire. Was in Köln, aufgrund des Clubs, nicht möglich war, trug
im Bochumer Zwischenfall zur absoluten "Mörderstimmung" bei, das Klavier
und sogar das Waschbrett standen in Flammen.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o
Urban Rejects/Kings of Nuthin, Köln - MTC am 30.11.05

Mit leichter Verspätung legten die Urban Rejects um 21 Uhr im gut
gefüllten MTC los . Gleich beim ersten Song wurden die Aachener
stimmlich von einem Fan auf der Bühne unterstützt. Den british Oi!Punk
der Rejects kann man natürlich nicht als Gesang bezeichnen. Das
kraftvolle Gebrülle mit der Wut der letzen Jahre, animierte die Fans zum
Mitgrölen und Pogo tanzen. Zwischen Songs wie „Urban Rejects“ und
„Talent for Trouble“, riss noch eine Gitarrenseite.

Hier konnten die Kings of Nuthin’ aushelfen. Diese konnten sodann die
gute Stimmung im MTC für sich nutzen. Die KINGS OF NUTHIN' sind eine
siebenköpfige Truppe, die eine furiose Mischung aus Rockabilly, Swing,
Punkrock, Rock'n'Roll zum Besten gab. Die bostoner Jungs haben nicht nur
die üblichen Instrumente. Es wird außerdem mächtig in die Klaviertasten
gehauen und das Waschbrett geschrammelt, so war es auch an diesem Abend.
Der Sänger hat eine Reibeisenstimme, so dass man ihm ein Hustenbonbon
reichen möchte. Songs, wie „Let it Burn“ oder „Shit out of Luck“ fetzten
gleichermaßen.

Nach 45 Minuten wurde die Band vorgestellt und der Gig beendet. Die
Kings ließen sich jedoch nicht lange bitten und gaben noch zwei längere
Zugaben. Nach gut zwei Stunden war ein gelungener Auftritt, bei dem
dauerhaft die Hütte wackelte, beendet. Alle Dauertänzer sollten
versuchen noch einen Auftritt dieser Band zu erhaschen.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o
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