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Freizeittipp

Archäologischer Park Xanten


Der Archäologische Park Xanten ist ein großes archäologisches Freilichtmuseum und zeigt im weitläufigen, grünen Park den Hafentempel, das Amphitheater, die Stadtmauer, Wohnhäuser, Badeanlagen und weiteren historischen Rekonstruktionen der römischen historischen Stadt Colonia Ulpia Traiana (CUT). Die Bauwerke wurden an den Originalstandorten und in Originalgröße aufgebaut und die Überreste der römischen Stadt seit 1977 im Archäologischen Park geschützt.

Die begehbaren Modelle des Parks sind sehr eindrucksvoll und vermitteln einen guten Eindruck vom damaligen römischen Alltag. Jahrelange Ausgrabungen und Forschungen trugen dazu bei, dass die Mitarbeiter des Archäologie Parks die Bauwerke naturgetreu nachgebildet haben. Das Amphitheater hat eine gigantische Wirkung. Man fühlt sich sofort an den Ort der Gladiatorenkämpfe zurückversetzt. Diese Theater wird auch heute für Veranstaltungen genutzt. Besteigt man die Stadtmauer mit ihren begehbaren Türmen so hat man einen schönen Überblick über das Gelände und die Landschaft um Xanten.


In der Römischen Herberge gab es seinerzeit Unterkunft und Verpflegung für den Reisenden. Hier kann der Besucher heute römische Wohn- und Schlafräume, die Küche und die unterirdischen Vorratskammern ansehen. Auch der Kräutergarten ist interessant. Hier ist die Beschreiung der einzelnen Kräuter sogar in Blindenschrift abgefasst. In der Herberge kann man sich auch heute noch beköstigen lassen und auf dem Gelände wird zu bestimmten Terminen altes Handwerk vorgestellt. Wer noch Zeit hat, sollte sich unbedingt das Römermuseum ansehen, um noch weiter in die Welt der Römer einzutauchen. Damit es kleinen Kindern bei so viel Geschichte nicht langweilig wird, sind eine Hüpfburg und ein Spielplatz vorhanden. Vor dem Park stehen ausreichend kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Das macht den Besuch gleich doppelt schön.

Öffnungszeiten für Park und RömerMuseum

März bis Oktober: täglich 9 bis 18 Uhr
November: täglich 9 bis 17 Uhr
Dezember bis Februar: täglich 10 bis 16 Uhr
(24./25. und 31. Dezember geschlossen)


Eingang Archäologischer Park

Wardter Straße / Varusring
46509 Xanten


Eingang RömerMuseum

Siegfriedstraße 39
46509 Xanten


Eintrittspreis: Archäologischer Park

Erwachsene: 6,50 €
Kinder & Jugendliche (älter als 6 Jahre): 2,50 €
Menschen mit Behinderung: 4,00 €
Studierende, Auszubildende: 4,00 €


Eintrittspreis: Archäologischer Park & RömerMuseum

Erwachsene: 9,00 €
Kinder & Jugendliche (älter als 6 Jahre): 4,50 €
Menschen mit Behinderung: 6,00 €
Studierende, Auszubildende: 6,00 €

Text: i.s.o
Foto: i.s.o.




Ausflugtipp im Harz – Rübeländer Tropfsteinhöhlen


Wer abseits von Städten, wie Braunlage, Werningerode oder nach der Brockenerklimmung noch Zeit für etwas Besonderes hat, sollte die Rübeländer Tropfsteinhöhlen nicht versäumen. Beide Höhlen gehören zu den ältesten Schauhöhlen Deutschlandes und man kann nicht wirklich sagen welches die interessantere Höhle ist. Es lohnt sich daher das Kombiticket à Euro 10 für beide Höhlen. Die Baumannshöhle wurde der Sage nach Mitte des 16 Jahrhunderts zufällig durch den Bergmann Friedrich Baumann auf der Suche nach Eisenerz entdeckt. Schon Goethe war von ihrem reichhaltigen Tropfsteinschmuck begeistert. Daher wurde der größte Hohlraum der Höhle als Goethesaal benannt. Hier am Wolfgangssee, der künstlich angelegt wurde, finden regelmäßig Theateraufführungen oder gar Hochzeiten statt. Die Vielzahl der Stalagmiten und Stalaktiten ist wirklich enorm und man findet sich schnell in der Welt der Fabelwesen wieder. Hier sieht man Steinformationen wie das Liebespaar, den Lebensbaum oder Hand und Fuß.




Die Hermannshöhle wurde 1866 bei Straßenbauarbeiten entdeckt. Ihr Namensgeber war der Erforscher Hermann Grotrian. Das Besondere neben herrlichen Tropfsteinen und Sintergebilden ist die Kristallkammer mit ihren funkelnden Calzitkristallen. Im unterirdischen Olmensee gibt es 13 Exemplare des Grottenolms zu sehen. Das ist in Deutschland einzigartig.

Die Öffnungszeiten sind täglich, von Nov. bis Mai ist nur eine Höhle zu besichtigen. Führungen finden alle 30 Minuten statt und dauern 50 Minuten. Die Temperatur unter Tage beträgt 8 Grad.

Rübeländer Tropfsteinhöhlen - Tourismusbetrieb der Stadt Elbingerode (Harz)
Blankenburger Straße 35
38889 Rübeland

Text: i.s.o
Fotos: i.s.o.




Auf zum Münchner Oktoberfest

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Zum 173. Oktoberfest lud die Wiesn in diesem Jahr ein. Gute Stimmung in den Zelten, rasante Fahrgeschäfte und der Duft von Leckereinen lockten zahlreiche Besucher. Nach dem Motto "Ozapft is" wurde die beliebte Maß Bier literweise ausgeschenkt. Der Maßpreis betrug in diesem Jahr Euro 7,40. Nach einer Maß wird einem ganz schön duselig, denn immerhin hat man dann schon einen Liter Bier intus, kann aber mit Stolz sagen nur Einen getrunken zu haben.Für die Oktoberfesterprobten bleibt es natürlich nicht bei einer Maß und so herrschte schon am frühen Abend in den Bierzelten eine ausgelassene Atmosphäre. Zu Hits, wie "Hey Baby" oder kommischerweise "Viva Colonia" wurde eifrig mitgesungen. Das ganze erinnerte doch ein bisschen an den Kölner Karneval. Nicht zuletzt wegen der zahlreichen " Kostüme", die hier ja Tracht heißen. Die Buan kommen also in der Krachledernden und die Deandl im Dirndl und das macht eine Menge Spaß.

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Besonders schön anzusehen waren, neben den üblichen Fahrgeschäften, die festlich geschmückten Pferde samt Brauereiwagen. Es gibt hier nicht nur Hofbräu und Paulaner Bier, sondern auch Hacker-Pschorr Bräu und Spatenbräu. Als die Stimmung am schönsten war, ging jedoch in den Zelten die Musik aus. Die Kapellen läuten den Zapfenstreich um 22:30 Uhr ein. Meiner Meinung nach beginnt der Kehraus in den Festzelten zu früh. Und überhaupt sind zwei Tage Oktoberfest definitiv viel zu wenig Zeit. Da heisst es im nächsten Jahr unbedingt wiederkommen und jeden Abend mitschunkeln.

Text: i.s.o
Fotos: i.s.o.




 
     

 

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