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Kochen und Hobby
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Dr. Oetker
„Pfannkuchen“
Dr. Oetker Verlag
Preis: Euro 7,90
Palatschinken, Pfannkuchen, Plinse oder Crepes. Wer kennt sie nicht diese runden Teigfladen aus der Pfanne. Beliebt bei jung und alt, sind sie leicht und schnell zu bereiten. Fast sechzig Variationen dieses doch schon recht alten Gerichts sind in diesem Buch vorgestellt. Ob süß oder mit Obst, ob vegetarisch oder mit Speck und Zwiebel, oder vielleicht doch einen ganzen Auflauf mit Pfannkuchen? Hier fällt die Wahl schwer. Am besten man backt sich von vorne nach hinten durch alle Rezepte. Kinderleicht und wohlschmeckend. Serviervorschläge befinden sich auf den jeweiligen Gegenseiten der Rezepte. Aber mit Sicherheit kann man hier und da auch ein wenig improvisieren, oder eigene Kreationen entwickeln. Viel Spass!
ff
Eigentlich kennt man die Aloe Vera eher als Zimmerpflanze oder man
hat sie schon öfter am Wegesrand auf Inseln wie Gran Canaria
gesehen. Doch in der heutigen Zeit sorgen circa 400 wichtige
Inhaltsstoffe dafür, dass die Aloe auf den Tisch kommt. Die Blätter der
Pflanze muss man jedoch zuerst schälen, denn mit Schale verzehrt,
würde die Aloe stark abführend wirken. Damit das nicht passiert, kann
man die Blätter auch noch in Wasser stellen, so verschwinden die
abführenden Stoffe völlig. Sind alle Vorkehrungen zur Zubereitung
getroffen, eignet sich das geleeartige Blattmark für viele Rezepte. Der
anfänglich bittere Geschmack verwandelt sich und ergibt, wie die
Autoren mitteilen, durch die Zugabe der anderen Zutaten
wohlschmeckende Speisen. Obwohl ich mich frage, warum ich etwas
Bitteres, noch dazu Geleeartiges, in mein Essen tun soll, das sich dann
erst durch andere Zutaten als genüsslich erweist, überzeugen mich
vorab die lecker aussehenden Fotos der Speisen.. So lässt sich die
Aloe Vera für die gesamte Menüfolge verwenden. Von Aloe-Rucolasalat
mit Pilzen als Vorspeise, über Hauptgerichte, wie Aloegeschnetzeltes,
bis zum Aloe-Fruchsalat als Nachspeise, scheint diese Pflanze äußerst
vielfältig. Auch wenn einem die Pflanze zuerst ungewöhnlich als
Nahrungsmittel vorkommt, kann man sich doch einfach einmal
kulinarisch an sie heranwagen. Vorausgesetzt man hat einen Aloe-
Anbauer oder Händler mit Qualitätspflanzen ausfindig gemacht.
Pflanzen aus dem Baumarkt würde ich hierbei nicht empfehlen.
(i.s.o.)
Bei Senf fällt einem zuerst Würstchen ein und dann vielleicht noch
Senfeier, aber dass dies nicht alles ist, zeigt Renate Kissel in ihrem
gleichnamigen Buch.
Neben zahlreichen Rezepten, wie Blutorangen-Senfsauce, Senfsuppe
mit Lachsstreifen, einer Menge vegetarischer Senfgerichte und zum
Nachtisch Schokoladen-Senf-Parfait, ist das Schönste an diesem Buch
das Kapitel zur eigenen Senfherstellung. Hier unterscheidet man Feigen
Senf, Sherry Senf oder Körnigen Senf. Man sollte sie alle ausprobieren
und weitere Kreationen herzustellen ist durchaus gewollt. Die
ausführliche Darstellung zur Geschichte des Senfes und die
Bezugsquellen für Senfprodukte verdienen ein großes Lob. Mir war gar
nicht bewusst, dass es schwarze Senfkörner gibt. Dieses Buch ist nicht
nur ein interessantes Kochbuch, sondern auch sehr lehrreich.
(es)
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