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Musik


Cherry Casino & The Gamblers
„Fat Mama’s Daughter“
Rhythm Bomb Records

Cherry Casino Nach der ersten CD von Cherry Casino, die meines Erachtens einen Tick durchwachsener war, ist auf „Fat Mama’s Daughter“ noch mehr Rhythm ‚n’ Blues zu hören. Die Band spielt wieder sämtliche Songs rund um der Liebe Freud und Leid. Natürlich wird Cherry’s „Baby“ wieder ausgiebig besungen. Dies zeigt sich nicht nur in den Titeln der Songs „Baby, C’mom lets go“, „Crazy Baby“, „My Baby calls me on the phone“, „What if he steals my baby“ und „Hey Baby“. Die Liebe wird bei Sänger und Texter Axel Praefke besonders groß geschrieben und in schöne tanzbaren Songs verpackt. Und der Anlass für all diese wunderbare Musik, waren laut Booklet die Erlebnis aus Cherry’s letztem Sommerurlaub. Leider ist die CD mit rund 30 Minuten etwas kurz, doch wenn nach Cherry’s Urlaub immer solch großartige Alben herauskommen, sollte er möglichst bald wieder auf Reisen gehen.

i.s.o

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Built 4 Speed
„Minor Part Two“
Endless Soul Records/Cargo Records

Built 4 Speed Nachdem die Rockabilly Formation Built 4 Speed ihre EP Minor Part One veröffentlichten, folgt nun Part II. Auf diesem Album finden sich dreizehn eigene Rockabillytracks, die gerne im Molltongewand daherkommen. Sänger und Komponist Johnny liebt Moll, weil dies seine persönliche Botschaft am besten transportiert. Und zugegebenermaßen sind alle Songs recht schräg und irgendwie schrammelig-temporeich. So nutzt die Band den 4/4 Takt und scheut sich außerdem nicht „Personal Jesus“ von Depeche Mode zu covern. Die Stücke sind meines Erachtens wenig abwechslungsreich und könnten das eine oder andere zusätzliche Highlight vertragen. Built 4 Speed bedienen nicht die nostalgischen Rockabillyklänge, sondern beglücken eher den Liebhaber des trashigen Garagensounds.

tb

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The Roomates
„The Classic Sound of The Roomates“
ACE

The Roomates Auf dem diesjährigen Musikbox-und Straßenkreuzerfestival in Verl traten die Roomates auf. Sie sind ein Quartett aus England und spielen Original 50´s DooWop. Das mir vorliegende Album enthält gleich 23 Tracks. Mit dabei sind zahlreiche gecoverte Stücke, aber natürlich auch Eigenes. Hier sei beispielsweise der Song Sandrine erwähnt. Dieser ist der kleinen Tochter eines Bandmitgliedes gewidmet. Natürlich trägt sie den Namen Sandrine. Der DooWop Sound von den Roomates ist ein Stück Zeitgeschichte, die zum Träumen einlädt.

i.s.o

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Lingnau/Wohlgemuth
„Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“
CD zum Musical
FKP Scorpio/Whale Songs

Blaubär Das beliebte Käpt’n Blaubär Musical musste leider in Hamburg entfallen. Mit der Musical-CD gibt es nach den Gastspielen in Köln und Frankfurt nun die letzte musikalische Möglichkeit durch die 13 ½ Blaubärleben zu reisen. Nach dem Prolog von Blaubär Wolfgang Völz sind auf dem Album 21 weitere Musicalsongs über Atlantis, Zarmonien, den Tornado, eine schlechte Idee und die 13 ½ Leben überhaupt. Im Song „Wir fliegen“ singt Karl Dall mit und als Bonustrack gibt es eine Dirk Bach-Version von „Ich bin nur eine schlechte Idee“. Die Songs sind wirklich gut und auch für Kinder zum Mitsingen geeignet. Alle Songtexte und viele Bilder gibt es außerdem auf der CD. Mir persönlich ist jedoch ein schönes Bocklet anbei lieber. Dennoch ist die CD ein schönes Souvenir der Blaubärreise für sich und die Lieben daheim.

ao

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Cherry Casino and the Gamblers
„Let’s play around!"
Rhythm Bomb Records

Let’s play around! Cherry Casino and the Gamblers kamen mir im Februar beim Rockabillykonzert im Jägerhof, Dinslaken erstmalig zu Gehör. Die Berliner Band spielt beschwingten 1950's Rhythm and Blues & Rockabilly. Die Texte des Debutalbums drehen sich um Liebe, Triebe, Heiterkeit. Sänger Axel Praefcke singt herzzerreißend über den ganzen Ärger, den man mit seiner Liebsten, sprich Baby, so haben kann. Mein Favorit des Albums ist der Track „Did you hear that door slam?" Dieser stammt, wie weitere zehn Songs, auch aus der Feder von Axel Praefcke. Mit den nur vier Coverversionen dieser CD, wie beispielsweise „Five Minutes More", kann man sich ein gutes Bild über das Potential der Band machen. Wer irgendwie kann, sollten nach einem der raren Gigs der Gruppe Ausschau halten. Es lohnt sich.

i.s.o.

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Gerd Dudenhöfer
spielt Heinz Becker
„Null und Richtig!"
Sony/BMG

Null und Richtig Gerd Dudenhöfer Für Heinz Becker, den kauzigen Besserwisser mit der Batschkapp ist alles „Null und Richtig!“. Ob Handybestellung im legendären Eckstübchen, Homo-Ehe oder die Gene, zu allem hat Heinz eine besondere Ansicht. Für Frau Hilde und Sohn Stefan ist das nicht immer leicht. Auf dieser Doppel-CD gibt es eine Liveaufzeichnung des Programms mit Gerd Dudenhöfer aus dem Capitol Mannheim vom 2. – 4. Dezember 2004, samt Zugaben. Heinz muss seinen Sohn Stefan aufklären, erzählt von seinem Freund Meyer Kurt, der beim Augenarzt war und meint, der natürliche Feind des Menschen sei der Pekinese und die Schwiegermutter. Die Erlebnisse sind wie immer sehr lustig, denn Heinz erzählt trocken, frei von der Leber weg in seinem unnachahmlichen Dialekt. Diese CD ist ein Vorgeschmack, um Gerd Dudenhöfer demnächst live auf der Bühne zu sehen. Denn die unschuldige Miene von Heinz, sorgt dann für noch mehr Spaß.

i.s.o.

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Tim Fischer
„Tim Fischer singt Kreisler"
Sony Music

Fischer singt Kreisler Georg Kreislers Lieder sind mal heiter mal traurig, aber auf jeden Fall sind sie eines und zwar bissig. Tim Fischer kann sie wunderbar theatralisch interpretieren. Irgendwie hat er sich hier aber die melancholischsten Titel vorgenommen. Bei Stücken wie „Mathias“, „ Ich hab dich immer geliebt“ oder „Wo kommt das Weinen her“, wird man ganz sentimental. Natürlich fehlt auf der CD auch „ Wenn die Mädchen nackt sind“ nicht. Und da ich es bissig und beschwingt mag, sind meine Favoriten „Kreuzworträtsel“ und „Barbara“. Die Liedauswahl ist böse und die Stücke, wie immer, gegen alles. Letzteres trifft auch auf das Vorwort zur CD zu, welches Georg Kreisler schrieb. Nicht ohne auch gegen Tim Fischer, diesen Nichtskönner, zu sein. Denn dieser besticht lieber hochmusikalische Zeitungskritiker, ein paar freundliche Worte zu schreiben, bevor sie beichten gehen. Genug der Freundlichkeit an dieser Stelle also.

i.s.o.

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Signor Rossi vs DE-PHAZZ
"Viva La Felicita"
Eastwest/Warner Music Group

Signor Rossi Gestatten Rossi, so stellt sich Herr Rossi in der 70er Jahre Zeichentrickserie dem Fernsehzuschauer vor. Leider ist Herr Rossi momentan vom Fernsehschirm verschwunden, nur ab und an schaut er mal im hessischen Rundfunk vorbei. Ich erinnere mich noch gut an die Serie „Herr Rossi sucht das Glück“ und habe auch den gleichnamigen Song noch im Ohr. Im italienischen Original heißt er "Viva La Felicita". Auf dieser Maxi-CD wird das Lied in fünf Versionen vorgestellt. Der Phazzadelic Radio Mix und Phazzadelic Extended Remix von DE-Phazz klingen sehr ähnlich der fröhlichen Originalversion . Die Remixversionen von Worldless Poeple dagegen klingen recht groovig. Nur Ali N. Askin hat mit seinem Mix vom Glückssong eine sehr ruhige Version aufgenommen. Auf der CD gibt es außerdem noch das Video zum Song "Viva La Felicita" und einen original Filmdialog zwischen Herrn Rossi und seinem Hund Gastone. Ich hätte mich noch über die deutsche Version des Filmsongs gefreut. In jedem Fall ziehe ich, genau wie Herr Rossi, den Hut vor dieser gute Laune CD und begebe mich beschwingt auf Glückssuche.

(i.s.o.)

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Meret Becker
"fragiles"
Universal Classics

fragiles Geschichten und Lieder wechseln sich ab auf der CD "fragiles". Diese ist die nunmehr vierte CD von Meret Becker, bei der alles sehr zittrig, gehaucht, und wie der Albumtitel schon verrät, eben sehr zerbrechlich ist. "Fragiles" ist nichts für nebenbei, sondern man muß den Texten und Liedern schon aufmerksam lauschen, wenn einem nichts verborgen bleiben soll. Becker's Stimmenspiel ist schon besonders. Es reicht von hoch über tief, um wieder bei hoch zu landen und umgekehrt.Thematisch handeln die Stücke von den liebenswerten Schächen und Marotten älterer Menschen, wie z.B. deren Vergesslichkeit in "Die Gräfin". Auch die Verliebtheit eines Herrn, der sich täglich für die Nachrichtensprecherin fein mach im Glauben sie könne ihn sehen, laden zum Schmunzeln ein. Bei der Vertonung solcher Anekdoten helfen Banjo, die berühmte singenden Säge und auch Alltagsklangkörper, wie beispielsweise ein Kamm.
Obwohl sich die CD aufgrund ihrer Melancholie und der recht anstrengenden Stücke ( z.B."Enfant Du Miel") kaum an einem Stück hören läßt, so habe ich mit dem melodiöseren "Awake" und der schönen Ballade von der herzheilenden "Flickenkönigin" noch meine Favouriten gefunden. .

(i.s.o.)

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Tim Fischer
"Walzerdelirium"
DCD - live aus dem BKA-Luftschloß/Berlin
Tim Fischer Chansons/TIS/WSM

Walzerdelirium Zur aktuellen Tour "Walzerdelirium" präsentiert Tim Fischer jetzt endlich die gleichnamige Doppel-CD. Aufgenommen wurde diese DCD in der Zeit vom 5.-8.04.01 im BKA-Luftschloß/Berlin. Tim ist ein Meister jeglicher Tonart. Und genau damit verkörpert er auch die verschiedensten Rollen. Einmal mit Wiener Schmä, einmal bayrisch oder als Persiflage auf einen Künstler. So bringt er uns die Lieder von Georg Kreisler, Tom Waits, Udo Jürgens und anderen rüber. Das alles natürlich im 3/4 Takt. Tim Fischer ist Diva, Mädchen, Matrose oder sogar HipHopper. Und dabei ist er einfach wunderbar. Allen, die jetzt bei dieser DCD schon auf den Geschmack gekommen sind, sollten nicht versäumen Tim einmal live zu sehen. Denn nur so kommt man in den Genuss seiner Mimik und Gestik, die dem Ganzen, dann das i-Tüpfelchen aufsetzt.

(i.s.o.)

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Swinger Club
"Welthits als Jazz"
Supermusic

Welthits als Jazz Ehrlos sei, wer Schlechtes dabei denkt, denn der Swinger Club ist eine flotte Kölner Jazzband. Andreas Hirschmann (Orgel/Stylophone), Jan von Polheim (Kontrabass) und Martell Beigang (Schlagzeug) amüsieren sich ausschließlich mit ihren Instrumenten. Herausgekommen ist dabei ein äußerst beschwingtes Album, welches Hits der 70/80 Jahre, wie z.B. Jeans on, Heart of Glass, Daddy Cool etc.,neuvertont. Die Songs sind absolut tanzbar, nur geht man mit Gesang etwas zu sparsam um. Hierdurch könnte noch etas mehr Pepp entstehen. Trotzdem ist dieses Album eine absolute Konkurrenz für Mambo Kurt und dessen Orgel.

(i.s.o.)

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V.A.
"Günther Koch revisited - Voll in den Mann"
Intermedium Rec./Indigo

Günther Koch revisited - Voll in den Mann Diese Doppel-CD versteht sich als Hommage an den Sport Reporter Günther Koch, der im April diesen Jahres sein 25-stes Jahr in diesem Beruf beginnt. Verschiedene Künstler verwendeten Reportagen oder berühmte Ausspüche dieses Journalisten und setzten ihm durch ihre Vertonungen ein Denkmal. Zu den Künstlern gehören unter anderem Sparks, Funkstörung, DJ Hell, FM (FC) Einheit, Jennifer Minetti, Sportfreunde Stiller und viele mehr. Günther Koch zu ehren ist eine schöne Idee. Man hätte jedoch das Material auch Künstler aus anderen Musikrichtungen vorlegen sollen. Einige Stücke sind wirklich recht krachig gesampled. Oft wurden gleiche "Kochsequenzen" à la "Ein Bilderbuchtor" genutzt. Das finde ich recht schade. Erholsam ist die Lesung von Jennifer Minetti, gut umgesetzt der Koch Kommentar von DJ Hell und ausgesprochen punkig Dead City Radio's "Es geht los!" Mein Favorit ist das sehr tanzbar "Das ist alles möglich" von Sportfreunde Stiller.

(i.s.o.)

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